| FSP Zusatzqualifikation in Onkologischer Psychologie |
| Programmtitel | Zusatzqualifikations-Curriculum für die interdisziplinäre Fortbildung in Onkologischer Psychologie der Krebsliga Schweiz in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoonkologie SGPO und dem Advanced Study Center der Universität Basel |
| Ziel | Die Fortbildung Onkologische Psychologie FSP soll die TeilnehmerInnen befähigen, spezifische Belastungen der Kranken zu erkennen, mit ihnen Bewältigungsmöglichkeiten zu erarbeiten und ihnen diese aufzuzeigen. Ziel ist die Vermittlung von Kompetenzen, die die PsychologInnen dazu qualifizieren, krebskranken PatientInnen eine optimale Beratung und Therapie zu gewährleisten. |
| AdressatInnen | PsychologInnen und PsychotherapeutInnen mit universitärem Hauptfachabschluss in Psychologie. |
| Aufnahme- verfahren | Nach Anmeldeschluss entscheidet ein Gremium, bestehend aus Mitgliedern der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoonkologie – aufgrund der eingereichten Dossiers – ob die angemeldeten Personen für die Interprofessionelle Weiterbildung in Psychoonkologie zur Weiterbildung zugelassen sind oder nicht. Sie werden schriftlich über den Entscheid informiert. |
| Teilnahme- bedingungen | Die Fortbildung richtet sich an PsychologInnen mit FSP-Standard, vorzugsweise mit einer abgeschlossenen postgradualen Weiterbildung in Psychotherapie bzw. in klinischer Psychologie (FSP-Fachtitel erwünscht aber keine Voraussetzung). Zulassungsvoraussetzung ist zusätzlich die Möglichkeit einer Tätigkeit in der Onkologie oder eine mindestens vier Jahre dauernde Tätigkeit in der Vergangenheit, wenn die KandidatInnen aktuell nicht im Bereiche der Onkologie tätig sind. Zur Fortbildung zugelassen werden auch weitere TeilnehmerInnen (v.a. FachärztInnen FMH aus dem Bereich Innere Medizin), der Erwerb der Zusatzqualifikation in Onkologischer Psychologie FSP ist FSP-Mitgliedern vorbehalten. |
| Lerninhalte | Das Zusatzqualifikations-Curriculum Onkologische Psychologie FSP umfasst folgende Aspekte: - Wissen: Hier werden aktuelle wissenschaftlich fundierte Lerninhalte für Onkologie vermittelt.
- Praxisbezogene Übungen und Training: In diesem Bereich wird der Wissenstransfer eingeübt, um das erworbenen Wissen fachgerecht anwenden zu können.
- Selbsterfahrung: Sie hat zum Ziel, das eigene Verhalten und die eigene Haltung gegenüber KrebspatientInnen zu reflektieren.
- Begleitete Praxiserfahrung: Ziel ist es, die praktische Tätigkeit durch Supervision zu begleiten.
- Falldokumentation: Sie hat zum Ziel, die eigene Tätigkeit vor dem Hintergrund der aktuellen Wissenskenntnisse zu reflektieren.
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| Lernformen | Fortbildung in Form von Workshops, Kursen, Supervision, Selbsterfahrung und schriftliche Arbeiten. |
| Zeitaufwand | Die Absolvierung des gesamten Zusatzqualifikations-Curriculums umfasst 140 Std. Wissensvermittlung in Vorlesungen, Seminaren, Workshops; 40 Std. Supervision; 60 Std. Selbsterfahrung; 50 Std. Selbststudium; 2 Wissensnachweise à je 25 Std. |
| Dauer | 2 Jahre |
| Orte | Einführungstag am Universitätsspital Basel. Alle anderen Kurstage finden im Haus der Krebsliga Schweiz in Bern statt, die Blockseminare in Seminarhotels. |
| Studienkosten | - CHF 11'200.- (exkl. Verpflegung, Übernachtung und Literatur), zahlbar in drei Raten
- CHF 280.- Prüfungsgebühr für das Zusatzqualifikations-Zertifikat FSP
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| Abschluss | PsychologIn FSP oder FachpsychologIn FSP mit Zusatzqualifikation in Onkologischer Psychologie. |
| Arbeitsgebiete | Mögliche Arbeitsgebiete sind Akutspitäler mit onkologischen Abteilungen sowie Beratungsstellen. Geeignet ist die Fortbildung auch für psychotherapeutisch tätige PsychologInnen, die in ihrer Arbeit mit tumorkranken PatientInnen zu tun haben. |
| Trägerschaft | Krebsliga Schweiz, KLS Schweizerische Gesellschaft für Psychoonkologie, SGPO Universität Basel, Advanced Study Center |
| Anmeldung und Information | | Information / Auskunft: Dr. phil. Brigitta Wössmer leitende Psychologin Abt. Psychosomatik Universitätsspital Basel | | Telefon | 061 265 20 47 oder 062 213 08 83 | | Telefax | - | | E-Mail | bwoessmer(at)uhbs.ch | | Internet | - | |
| Besondere Anmerkungen | Alle FSP-PsychologInnen sind gemäss Berufsordnung und Fortbildungsrichtlinien verpflichtet, sich fortzubilden, um die Qualität ihres beruflichen Handelns zu sichern. Dies gilt insbesondere auch für jeden Fachbereich, in welchem sie eine Zusatzqualifikation und einen Fachtitel erworben haben. |
| Stand | Das Curriculum wurde von der FSP-Delegiertenversammlung am 1. Juni 2007 genehmigt. |
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