| Zusatzqualifikation in Opferhilfe FSP |
| Programmtitel | Zusatzqualifikations-Curriculum für die Fortbildung in psychologisch-psychotherapeutischer Opferhilfe FSP |
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Der Fortbildungsgang wird momentan nicht angeboten.
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| Ziel | Die Fortbildung vermittelt einen umfassenden Einblick in den aktuellen Wissenstand im Bereich psychologischer und psychotherapeutischer Hilfe für Opfer. Ziel ist die Vermittlung von Kompetenzen, die die PsychologInnen bzw. PsychotherapeutInnen dazu qualifizieren, fallspezifisch die optimale Beratung oder Therapie zu gewährleisten. |
| AdressatInnen | PsychologInnen und PsychotherapeutInnen mit universitärem Hauptfachabschluss in Psychologie |
| Aufnahme- verfahren | Schriftliche Anmeldung bei der fachverantwortlichen Kommission Opferhilfe der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen sowie allfälliges Eignungsgespräch. |
| Teilnahme- bedingungen | Die Fortbildung richtet sich an PsychologInnen mit universitärem Hauptfachabschluss in Psychologie, die über erste Berufserfahrung im Opferhilfebereich verfügen. Für das Therapie-Zertifikat (bzw. Besuch Modul 3) ist der Fachtitel Psychotherapie oder eine begonnene Psychotherapie-Weiterbildung notwendig. Der Erwerb der Zusatzqualifikation in Opferhilfe ist FSP-Mitgliedern vorbehalten. |
| Lerninhalte | Der theoretische Teil umfasst 3 Module: - Modul 1: Grundlagen für die Opferhilfe (z.B. Psychotraumatologie, Diagnostik, juristische Aspekte)
- Modul 2: Umgang mit unterschiedlichen Gruppen von Opfern (z.B. sexuelle oder häusliche Gewalt, Strassenverkehrsunfälle, Täter und Forensik)
- Modul 3: Therapeutische Ansätze (z.B. verhaltenstherapeutische, systemische oder körpertherapeutische Aspekte)
Die theoretischen Module werden durch das Verfassen von Fallberichten und das Absolvieren einer Supervision ergänzt. |
| Lernformen | Fortbildung in Form von Kursen, Workshops, Supervision und schriftlichen Arbeiten. |
| Zeitaufwand | ca. 160 h für das Zertifikat Opferhilfe-Beratung respektive 230 h für das Zertifikat Opferhilfe-Therapie (inkl. Verfassen von Fallberichten und Supervision) |
| Dauer | ca. 1 1/2 Jahre |
| Orte | gemäss Kursprogramm an verschiedenen Orten in der Schweiz |
| Studienkosten | - CHF 3200 für das Zertifikat Beratung (inkl. Supervision)
- CHF 4400 für das Zertifikat Therapie (inkl. Supervision)
- CHF 280 Prüfungsgebühr für das Zusatzqualifikationszertifikat
Anmerkung: Die Fortbildung wird durch Kostenbeiträge des Bundesamtes für Justiz subventioniert. |
| Abschluss | PsychologIn FSP oder Fachpsychologin FSP mit Zusatzqualifikation in Opferhilfe. |
| Arbeitsgebiete | Mögliche Arbeitgebiete sind sowohl spezifischen Fachstellen im Bereich der Opferhilfe als auch andere Fachgebiete (z.B. Schulpsychologischer Dienst oder die eigene psychotherapeutische Praxis), in welchen PsychologInnen und PsychotherapeutInnen opferhilfe-spezifische Kompetenzen einsetzen können. Ebenso können die vermittelten Kenntnisse hilfreich sein für Tätigkeiten als FachreferentInnen oder SupervisorInnen im Bereich Opferhilfe. |
| Trägerschaft | Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP |
| Anmeldung | Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP |
| Information | | Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP | | Telefon | - | | Telefax | - | | E-Mail | - | | Internet | - | |
| Besondere Anmerkungen | Alle FSP-PsychologInnen sind gemäss Berufsordnung und Fortbildungsrichtlinien verpflichtet, sich fortzubilden, um die Qualität ihres beruflichen Handelns zu sichern. Dies gilt insbesondere auch für jeden Fachbereich, in welchem sie eine Zusatzqualifikation oder einen Fachtitel erworben haben. |
Stand | - Das Curriculum wurde von der FSP-Delegiertenversammlung am 15. Mai 2004 genehmigt.
- Die Kurzversion vermittelt lediglich eine Übersicht; aktuelle, detaillierte und verbindliche Informationen können via oben genannte Informationsstelle bezogen oder unter www.psychologie.ch -> fortbildung abgerufen werden.
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