Psychotherapie in die Grundversicherung

Die psychologische Psychotherapie soll, wenn sie auf Anordnung eines Arztes erfolgt, von der Grundversicherung bezahlt werden. Dafür steht die FSP ein, zum Wohl der Patientinnen und Patienten. Hier finden Sie alle Informationen zu diesem Projekt.

Leistungen von psychologischen Psychotherapeutinnen und –therapeuten werden aktuell nur dann durch die Grundversicherung vergütet, wenn die Therapeutin/der Therapeut bei einem Arzt/einer Ärztin angestellt ist und ihre/seine Leistungen unter dessen/deren Aufsicht erbringt (delegierte Psychotherapie).

Die FSP verfolgt das Ziel, dass auch psychologische Psychotherapeut(inn)en ihre Leistungen selbständig über die Grundversicherung abrechnen können. Die nötigen Voraussetzungen sind geschaffen: Das Psychologieberufegesetz liefert die geforderte Regelung der Aus- und Weiterbildung von psychologischen Psychotherapeut(inn)en.

Im Projekt Psychotherapie koordiniert und führt die FSP die vielfältigen Arbeiten durch, die zur Erreichung dieses Ziels notwendig sind. Gemeinsam mit den Psychologie/Psychotherapieverbänden SBAP und ASP arbeitet sie daran, dass die psychologische Psychotherapie künftig über die Grundversicherung vergütet wird. In engem Austausch mit der Plattform Psychotherapie FSP werden Argumentarien und Stellungnahmen erstellt, Modellvarianten erarbeitet, Kontakte mit den zuständigen Bundesbehörden gepflegt und ein neues Tarifsystem gebaut.  

Bild
Psychotherapie

Erleichterter Zugang zu Psychotherapie bringt Einsparungen von über 500 Millionen

Der vom Bundesrat vorgeschlagene Wechsel vom Delegations- zum Anordnungsmodell ist mit beträchtlichen Einsparungen verbunden. Durch den geplanten erleichterten Zugang zu ambulanter Psychotherapie können je nach Szenario Kosten von 398 bis 730 Millionen Schweizer Franken pro Jahr eingespart werden. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Büro BASS und des Büro Beratungen und Analysen (B & A). Diese belegt, dass sich Investitionen in die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung auch aus rein ökonomischer Perspektive lohnen.
Der vom Bundesrat vorgeschlagene Wechsel vom Delegations- zum Anordnungsmodell ist mit beträchtlichen Einsparungen verbunden. Durch den geplanten erleichterten Zugang zu ambulanter Psychotherapie können je nach Szenario Kosten von 398 bis 730 Millionen Schweizer Franken pro Jahr eingespart werden. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Büro BASS und des Büro Beratungen und Analysen (B & A). Diese belegt, dass sich Investitionen in die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung auch aus rein ökonomischer Perspektive lohnen.
Bild
Psychologin

FSP begrüsst die Namensänderung der Plattform Psychotherapievergleich.ch

Auf der Plattform, die ehemals psychotherapievergleich.ch hiess, hofften Hilfesuchende, den geeigneten Psychotherapeuten oder die passende Psychotherapeutin zu finden.
Auf der Plattform, die ehemals psychotherapievergleich.ch hiess, hofften Hilfesuchende, den geeigneten Psychotherapeuten oder die passende Psychotherapeutin zu finden.
Bild
Psychotherapie

Gespräche zur Einführung des Anordnungsmodells

Trotz Verzögerungen aufgrund der Corona-Krise laufen die Arbeiten zur Einführung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie weiter.
Trotz Verzögerungen aufgrund der Corona-Krise laufen die Arbeiten zur Einführung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie weiter.
Bild
tarif

«Vorarbeiten sind von hoher Qualität»

Bis zu einem gültigen Tarif für die Psychotherapie sind noch einige Stolpersteine zu überwinden.
Bis zu einem gültigen Tarif für die Psychotherapie sind noch einige Stolpersteine zu überwinden.
Bild
Psychotherapie

Was ist Psychotherapie überhaupt? Welcher Unterschied besteht zwischen einem psychologischen Psychotherapeuten und einem Psychiater? Antworten und weitere Facts zur Psychotherapie finden Sie hier.

Bild
Argumente

Wie kann die psychologische Psychotherapie der drohenden Unterversorgung durch den Nachwuchsmangel in der Psychiatrie entgegenwirken?

Die FSP entwickelte ihre Forderungen zum Anordnungsmodell gemeinsam mit den anderen Psychologie/Psychotherapie-Verbänden ASP und SBAP. Die drei Verbände brachten diese Forderungen auch gemeinsam beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein.  

Die FSP setzt sich für ein Anordnungsmodell mit folgenden Komponenten ein: 

Bezugszahmen
Es werden nur Behandlungen von psychischen Störungen mit Krankheitswert von der Grundversicherung erstattet. Die Leistungen müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein.

Anordnungsbefugnis
Eine Psychotherapie muss von einem Arzt/einer Ärztin angeordnet werden.

Inhalt der Anordnung
Der Inhalt der Anordnung richtet sich nach Artikel 2, 3 und 3b der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) analog der ärztlichen Psychotherapie:

  • generelle Übernahme von max. 40 Abklärungs- und Therapiesitzungen
  • Bei Fortsetzung nach 40 Sitzungen ist dem/der Vertrauensarzt/-ärztin zu berichten

Verantwortung
Der/die psychologische Psychotherapeut(in):

  • stellt die Diagnose
  • führt die Therapie in eigener fachlicher Verantwortung durch (gemäss Psychologieberufegesetz) 
  • ist verantwortlich für Berichte an Krankenkassen und verrechnet direkt an diese

Wahlfreiheit
Der/die Patient(in) kann sich mit der Anordnung an den Psychotherapeuten/die Psychotherapeutin seiner Wahl wenden, sofern dieser/diese auf der Liste der eidgenössisch anerkannten Psychotherapeutinnen und –therapeuten aufgeführt ist.

Bild
Petition

Mit der Petition wird der Bundesrat aufgefordert, die bestehenden Zugangshürden bei der Behandlung von psychisch erkrankten Menschen zu beseitigen.

Bild
Verordnungsänderung

Welche Schritte braucht es für die Aufnahme der psychologischen Psychotherapie in die Grundversicherung?

Bild
Tarife

Hier finden Sie Informationen zum Thema der zukünftigen Tarifierung der psychologischen Psychotherapie.

Bild
Medienspiegel

Entdecken Sie, was die Medien in den letzten Monaten zum Thema Psychotherapie berichtet haben.

Bild
Die Eckpfeiler der Strategie

Die Strategie sieht vor, den Handlungsdruck auf verschiedenen Ebenen zu erhöhen.