Psychotherapie in die Grundversicherung

Die psychologische Psychotherapie soll, wenn sie auf Anordnung eines Arztes erfolgt, von der Grundversicherung bezahlt werden. Dafür steht die FSP ein, zum Wohl der Patientinnen und Patienten. Hier finden Sie alle Informationen zu diesem Projekt.

Leistungen von psychologischen Psychotherapeutinnen und –therapeuten werden aktuell nur dann durch die Grundversicherung vergütet, wenn die Therapeutin/der Therapeut bei einem Arzt/einer Ärztin angestellt ist und ihre/seine Leistungen unter dessen/deren Aufsicht erbringt (delegierte Psychotherapie).

Die FSP verfolgt das Ziel, dass auch psychologische Psychotherapeut(inn)en ihre Leistungen selbständig über die Grundversicherung abrechnen können. Die nötigen Voraussetzungen sind geschaffen: Das Psychologieberufegesetz liefert die geforderte Regelung der Aus- und Weiterbildung von psychologischen Psychotherapeut(inn)en.

Im Projekt Psychotherapie koordiniert und führt die FSP die vielfältigen Arbeiten durch, die zur Erreichung dieses Ziels notwendig sind. Gemeinsam mit den Psychologie/Psychotherapieverbänden SBAP und ASP arbeitet sie daran, dass die psychologische Psychotherapie künftig über die Grundversicherung vergütet wird. In engem Austausch mit der Plattform Psychotherapie FSP werden Argumentarien und Stellungnahmen erstellt, Modellvarianten erarbeitet, Kontakte mit den zuständigen Bundesbehörden gepflegt und ein neues Tarifsystem gebaut.  

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Survey Online

Umfrage zum Anordnungsmodell gestartet

Die bereits angekündigte Umfrage unter den Mitgliedern zu der vom Bundesrat vorgeschlagenen Umsetzung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie wurde heute gestartet.
Die bereits angekündigte Umfrage unter den Mitgliedern zu der vom Bundesrat vorgeschlagenen Umsetzung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie wurde heute gestartet.

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Alain Berset

Anordnungsmodell: So geht es nun weiter

Der Bundesrat schlägt vor, die delegierte Psychotherapie durch ein Anordnungsmodell zu ersetzen. Damit ist ein wichtiger Meilenstein, aber noch nicht das Ziel erreicht. Die Vernehmlassung läuft bis am 17. Oktober. Die FSP klärt ihre Position bis spätestens am 17. August, unter anderem auch mithilfe einer Umfrage unter den Mitgliedern.
Der Bundesrat schlägt vor, die delegierte Psychotherapie durch ein Anordnungsmodell zu ersetzen. Damit ist ein wichtiger Meilenstein, aber noch nicht das Ziel erreicht. Die Vernehmlassung läuft bis am 17. Oktober. Die FSP klärt ihre Position bis spätestens am 17. August, unter anderem auch mithilfe einer Umfrage unter den Mitgliedern.

Workshop zur psychotherapeutischen Versorgung mit Input aus Deutschland

Am Donnerstag, 19. Juni 2019 lud die FSP zum Workshop «Psychotherapeutische Versorgung: Bedarf – Kosten – Nutzen – Qualität(-ssicherung)» nach Bern ein. Teilnehmer waren die erweiterte Fachgruppe Psychotherapie, die FSP-Partnerverbände ASP und SBAP sowie Expertinnen und Experten aus dem Bereich Qualitätssicherung. Für dieses für die aktuelle Diskussion der Lage der Psychotherapie in der Schweiz wichtige Thema konnte die FSP Dr. Rüdiger Nübling von der Lan-despsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg als Gastreferent gewinnen.
Am Donnerstag, 19. Juni 2019 lud die FSP zum Workshop «Psychotherapeutische Versorgung: Bedarf – Kosten – Nutzen – Qualität(-ssicherung)» nach Bern ein. Teilnehmer waren die erweiterte Fachgruppe Psychotherapie, die FSP-Partnerverbände ASP und SBAP sowie Expertinnen und Experten aus dem Bereich Qualitätssicherung. Für dieses für die aktuelle Diskussion der Lage der Psychotherapie in der Schweiz wichtige Thema konnte die FSP Dr. Rüdiger Nübling von der Lan-despsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg als Gastreferent gewinnen.

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Psychothérapie psychologique

Medienmitteilung: Ein Meilenstein für die psychotherapeutische Versorgung ist in Griffweite

Mit der Eröffnung der Vernehmlassung über die Einführung des Anordnungsmodells löst der Bundesrat ein altes Versprechen ein. Psychotherapeutinnen und -therapeuten begrüssen diesen Entscheid. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung in Griffweite.
Mit der Eröffnung der Vernehmlassung über die Einführung des Anordnungsmodells löst der Bundesrat ein altes Versprechen ein. Psychotherapeutinnen und -therapeuten begrüssen diesen Entscheid. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung in Griffweite.
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Psychotherapie

Was ist Psychotherapie überhaupt? Welcher Unterschied besteht zwischen einem psychologischen Psychotherapeuten und einem Psychiater? Antworten und weitere Facts zur Psychotherapie finden Sie hier.

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Argumente

Wie kann die psychologische Psychotherapie der drohenden Unterversorgung durch den Nachwuchsmangel in der Psychiatrie entgegenwirken?

Die FSP entwickelte ihre Forderungen zum Anordnungsmodell gemeinsam mit den anderen Psychologie/Psychotherapie-Verbänden ASP und SBAP. Die drei Verbände brachten diese Forderungen auch gemeinsam beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein.  

Die FSP setzt sich für ein Anordnungsmodell mit folgenden Komponenten ein: 

Bezugszahmen
Es werden nur Behandlungen von psychischen Störungen mit Krankheitswert von der Grundversicherung erstattet. Die Leistungen müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein.

Anordnungsbefugnis
Eine Psychotherapie muss von einem Arzt/einer Ärztin angeordnet werden.

Inhalt der Anordnung
Der Inhalt der Anordnung richtet sich nach Artikel 2, 3 und 3b der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) analog der ärztlichen Psychotherapie:

  • generelle Übernahme von max. 40 Abklärungs- und Therapiesitzungen
  • Bei Fortsetzung nach 40 Sitzungen ist dem/der Vertrauensarzt/-ärztin zu berichten

Verantwortung
Der/die psychologische Psychotherapeut(in):

  • stellt die Diagnose
  • führt die Therapie in eigener fachlicher Verantwortung durch (gemäss Psychologieberufegesetz) 
  • ist verantwortlich für Berichte an Krankenkassen und verrechnet direkt an diese

Wahlfreiheit
Der/die Patient(in) kann sich mit der Anordnung an den Psychotherapeuten/die Psychotherapeutin seiner Wahl wenden, sofern dieser/diese auf der Liste der eidgenössisch anerkannten Psychotherapeutinnen und –therapeuten aufgeführt ist.

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Petition

Mit der Petition wird der Bundesrat aufgefordert, die bestehenden Zugangshürden bei der Behandlung von psychisch erkrankten Menschen zu beseitigen.

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Verordnungsänderung

Welche Schritte braucht es für die Aufnahme der psychologischen Psychotherapie in die Grundversicherung?

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Tarife

Hier finden Sie Informationen zum Thema der zukünftigen Tarifierung der psychologischen Psychotherapie.

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Medienspiegel

Entdecken Sie, was die Medien in den letzten Monaten zum Thema Psychotherapie berichtet haben.

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Die Eckpfeiler der Strategie

Die Strategie sieht vor, den Handlungsdruck auf verschiedenen Ebenen zu erhöhen.