Psychotherapie in die Grundversicherung

Die psychologische Psychotherapie soll, wenn sie auf Anordnung eines Arztes erfolgt, von der Grundversicherung bezahlt werden. Dafür steht die FSP ein, zum Wohl der Patientinnen und Patienten. Hier finden Sie alle Informationen zu diesem Projekt.

Leistungen von psychologischen Psychotherapeutinnen und –therapeuten werden aktuell nur dann durch die Grundversicherung vergütet, wenn die Therapeutin/der Therapeut bei einem Arzt/einer Ärztin angestellt ist und ihre/seine Leistungen unter dessen/deren Aufsicht erbringt (delegierte Psychotherapie).

Die FSP verfolgt das Ziel, dass auch psychologische Psychotherapeut(inn)en ihre Leistungen selbständig über die Grundversicherung abrechnen können. Die nötigen Voraussetzungen sind geschaffen: Das Psychologieberufegesetz liefert die geforderte Regelung der Aus- und Weiterbildung von psychologischen Psychotherapeut(inn)en.

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Psychotherapie

Der Bund benachteiligt Patienten von psychologischen Psychotherapeuten

Der Bund reagiert auf die zweite Corona-Welle und erlaubt ambulant tätigen Psychiatern vorübergehend, ihre Patienten unlimitiert aus der Distanz zu behandeln. Psychologische Psychotherapeuten hingegen dürfen pro Quartal maximal 360 Minuten (video-)telefonische Behandlung verrechnen. Diese Unterscheidung ist sachlich nicht gerechtfertigt und benachteiligt die Patientinnen und Patienten von psychologischen Psychotherapeuten.
Der Bund reagiert auf die zweite Corona-Welle und erlaubt ambulant tätigen Psychiatern vorübergehend, ihre Patienten unlimitiert aus der Distanz zu behandeln. Psychologische Psychotherapeuten hingegen dürfen pro Quartal maximal 360 Minuten (video-)telefonische Behandlung verrechnen. Diese Unterscheidung ist sachlich nicht gerechtfertigt und benachteiligt die Patientinnen und Patienten von psychologischen Psychotherapeuten.
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Psychotherapie

Corona-Krise: Studie des Bunds empfiehlt verbesserten Zugang zu Psychotherapie

Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung? Eine neue Studie zeigt Risiko- und Schutzfaktoren auf und gibt Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger ab. Die Schliessung der bestehenden Lücken in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung ist eine dieser Empfehlungen.
Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung? Eine neue Studie zeigt Risiko- und Schutzfaktoren auf und gibt Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger ab. Die Schliessung der bestehenden Lücken in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung ist eine dieser Empfehlungen.
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podium

ABGESAGT // Podiumsdiskussion: Wieviel darf psychische Gesundheit kosten?

Abgesagt.
Am 12. November findet in Bern eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema «Wieviel darf die Psyche kosten» statt. Vertreter(inn)en von Krankenkassen und Leistungserbringern sowie Politiker(inn)en diskutieren über den Stellenwert der Psyche im Gesundheitswesen und über das Anordnungsmodell.
Abgesagt.
Am 12. November findet in Bern eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema «Wieviel darf die Psyche kosten» statt. Vertreter(inn)en von Krankenkassen und Leistungserbringern sowie Politiker(inn)en diskutieren über den Stellenwert der Psyche im Gesundheitswesen und über das Anordnungsmodell.
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PT 1020

Covid und die Psyche – Mehr Anfragen bei Psychologen seit dem Sommer

Die psychische Gesundheit ist in Krisenzeiten besonders gefährdet. Das gilt auch für die Covid-19-Pandemie. Eine Umfrage unter 1300 Psychologinnen und Psychologen zeigt, dass die Nachfrage nach psychologischer Beratung oder Therapie seit dem Sommer stark zunimmt. Umso wichtiger ist es nun, bestehende Versorgungslücken und Zugangshürden zu beseitigen. Ambulante Psychotherapie muss für alle zugänglich sein und von der Grundversicherung bezahlt werden, sofern sie ärztlich angeordnet ist.
Die psychische Gesundheit ist in Krisenzeiten besonders gefährdet. Das gilt auch für die Covid-19-Pandemie. Eine Umfrage unter 1300 Psychologinnen und Psychologen zeigt, dass die Nachfrage nach psychologischer Beratung oder Therapie seit dem Sommer stark zunimmt. Umso wichtiger ist es nun, bestehende Versorgungslücken und Zugangshürden zu beseitigen. Ambulante Psychotherapie muss für alle zugänglich sein und von der Grundversicherung bezahlt werden, sofern sie ärztlich angeordnet ist.
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Psychotherapie

Was ist Psychotherapie überhaupt? Welcher Unterschied besteht zwischen einem psychologischen Psychotherapeuten und einem Psychiater? Antworten und weitere Facts zur Psychotherapie finden Sie hier.

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Argumente

Wie kann die psychologische Psychotherapie der drohenden Unterversorgung durch den Nachwuchsmangel in der Psychiatrie entgegenwirken?

Die FSP entwickelte ihre Forderungen zum Anordnungsmodell gemeinsam mit den anderen Psychologie/Psychotherapie-Verbänden ASP und SBAP. Die drei Verbände brachten diese Forderungen auch gemeinsam beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein.  

Die FSP setzt sich für ein Anordnungsmodell mit folgenden Komponenten ein: 

Bezugszahmen
Es werden nur Behandlungen von psychischen Störungen mit Krankheitswert von der Grundversicherung erstattet. Die Leistungen müssen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sein.

Anordnungsbefugnis
Eine Psychotherapie muss von einem Arzt/einer Ärztin angeordnet werden.

Inhalt der Anordnung
Der Inhalt der Anordnung richtet sich nach Artikel 2, 3 und 3b der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) analog der ärztlichen Psychotherapie:

  • generelle Übernahme von max. 40 Abklärungs- und Therapiesitzungen
  • Bei Fortsetzung nach 40 Sitzungen ist dem/der Vertrauensarzt/-ärztin zu berichten

Verantwortung
Der/die psychologische Psychotherapeut(in):

  • stellt die Diagnose
  • führt die Therapie in eigener fachlicher Verantwortung durch (gemäss Psychologieberufegesetz) 
  • ist verantwortlich für Berichte an Krankenkassen und verrechnet direkt an diese

Wahlfreiheit
Der/die Patient(in) kann sich mit der Anordnung an den Psychotherapeuten/die Psychotherapeutin seiner Wahl wenden, sofern dieser/diese auf der Liste der eidgenössisch anerkannten Psychotherapeutinnen und –therapeuten aufgeführt ist.

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Petition

Mit der Petition wird der Bundesrat aufgefordert, die bestehenden Zugangshürden bei der Behandlung von psychisch erkrankten Menschen zu beseitigen.

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Verordnungsänderung

Welche Schritte braucht es für die Aufnahme der psychologischen Psychotherapie in die Grundversicherung?

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Tarife

Hier finden Sie Informationen zum Thema der zukünftigen Tarifierung der psychologischen Psychotherapie.

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Medienspiegel

Entdecken Sie, was die Medien in den letzten Monaten zum Thema Psychotherapie berichtet haben.

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Die Eckpfeiler der Strategie

Die Strategie sieht vor, den Handlungsdruck auf verschiedenen Ebenen zu erhöhen.

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Breite Anordnung

Sieben Gründe für eine breite ärztliche Anordnung für psychologische Psychotherapie.