Anerkennung von fünf neuen Qualitätsstandards

Pascale Stehlin
Bildung
Verband
Im Rahmen der Reevaluierung der Weiterbildungsgänge hat der Vorstand der FSP fünf neue Qualitätsstandards genehmigt.

Und zwar in den Gebieten Psychoonkologie, Laufbahn- und Personalpsychologie, Sportpsychologie, Gerontopsychologie sowie Notfallpsychologie. Der Bereich Weiter- und Fortbildung der FSP setzt das Verfahren der Reevaluierung in enger Zusammenarbeit mit den der Föderation angeschlossenen Fachverbänden fort und zieht dabei auch universitäre und nichtuniversitäre Weiterbildungsanbieter mit ein.

Die Reevaluierung betrifft sämtliche von der FSP anerkannten Weiterbildungsgänge mit Ausnahme der Psychotherapie (alleinige Zuständigkeit des Bunds). Sie soll die Attraktivität und Glaubwürdigkeit der Weiterbildung gewährleisten und sie auf demselben Qualitätsniveau wie die eidgenössischen Weiterbildungstitel positionieren. Um dies zu erreichen, hat die FSP den Weiterbildungs­anbietern strukturierte Instrumente zur Verfügung gestellt, die ihnen eine Standardisierung und Professionalisierung der Inhalte und Materialien ihrer Weiterbildungsgänge erleichtern sollen. Die Anbieter müssen Qualitätsstandards – insbesondere betreffend Berufsbildern und Kompetenzprofilen – für den entsprechenden Weiterbildungsbereich erarbeiten. Dies schliesst auch die jeweiligen pädagogischen Zielsetzungen, Inhalte sowie Lehr- und Lernformen ein. 

Das Verfahren der Reevaluierung sieht vor, dass der Vorstand der FSP neue Qualitätsstandards genehmigt. Die Anerkennung der Curricula erfolgt durch die Geschäftsstelle. Bei rund zehn Weiterbildungsgängen ist die Reevaluierung noch nicht abgeschlossen. Sobald neue Anerkennungen erfolgen, werden sie über die Kommunikationskanäle des Verbands bekannt gemacht.

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