Rechtsgrundlagen und FSP-Regelwerk

Die Anforderungen an die FSP-anerkannten Weiterbildungen sind im Weiterbildungsreglement der FSP festgehalten. Das Weiterbildungsreglement steht im Einklang mit dem Psychologieberufegesetz und ergänzt dieses wo nötig.  

Das FSP-Weiterbildungssystem basiert auf den Statuten und der Berufsordnung der FSP und wird im Weiterbildungsreglement und den zugehörigen Ausführungsbestimmungen konkretisiert. 

Die Rechtsgrundlagen im Überblick

  • Statuten der FSP: Die Statuten der FSP definieren die Förderung der psychologischen Berufsbildung, insbesondere die Weiter- und Fortbildung, als Aufgaben der FSP.
  • Berufsordnung der FSP: Die Berufsordnung der FSP verpflichtet die FSP-Mitglieder unter anderem zur ständigen Fortbildung.
  • Weiterbildungsreglement (WBR-FSP): Das Weiterbildungsreglement regelt  die verbandsinternen Verfahren der FSP zur Anerkennung von Weiterbildungsgängen und zur Erteilung der entsprechenden Titel bzw. Zertifikate. Zudem regelt es die Fortbildung der FSP-Mitglieder und der FSP-Titelträgerinnen und -Titelträger.
  • Ausführungsbestimmungen zum Weiterbildungsreglement (WBA-FSP): Die Ausführungsbestimmungen zum Weiterbildungsreglement präzisieren die Bestimmungen des WBR-FSP, insbesondere die Anforderungen an die Weiterbildungsgänge und Zusatzqualifikationscurricula sowie an die Weiterbildungsorganisationen. Auch regeln sie die Qualitätssicherung und -entwicklung sowie die Gebühren im Bereich Weiterbildung. 
  • Bundesgesetz über die Psychologieberufe (PsyG): Das Bundesgesetz über die Psychologieberufe (PsyG) regelt den Titelschutz für die Berufsbezeichnung Psychologe / Psychologin sowie für die eidgenössischen Weiterbildungstitel. Es setzt Qualitätsstandards für die Aus- und Weiterbildung sowie die Berufsausübung insbesondere im Fachbereich Psychotherapie.
  • Verordnung über die Psychologieberufe (PsyV): Die Psychologieberufeverordnung (PsyV) präzisiert das PsyG. Insbesondere regelt sie die Akkreditierung von Weiterbildungsgängen, die zu einem der fünf eidgenössischen Weiterbildungstiteln führen.
Altes Recht

    Bis 2015 wurde die Weiter- und Fortbildung in verschiedenen verbandsinternen Reglementen und Richtlinien geregelt. Mit der Konsolidierung in einem neuen Weiterbildungsreglement wurden diese per 1. März 2015 aufgehoben. Für die Titelverleihung von im März 2015 bereits laufenden Weiterbildungen sind aber entsprechende Übergangsfristen vorgesehen und die nachfolgend aufgeführten Richtlinien zum Teil noch anwendbar. Weitere Informationen zum Übergang zum neuen Weiterbildungsgreglement finden Sie im Merkblatt "Einleitende Bemerkungen zur neuen Weiterbildungsreglementierung"