Der lange Schatten der Vergangenheit

Joël Frei
Forschung
Verband
Werden Traumata an die nächste Generation weitergegeben? Befunde aus der Epigenetik stützen psychoanalytische Modelle.

Geboren drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wächst der französische Psychoanalytiker Philippe Grimbert als Einzelkind auf. Der filigrane und kränkliche Junge kann die Erwartungen seiner Eltern, beide ehemalige Athleten, nicht erfüllen. Er stellt sich einen imaginären älteren Bruder zur Seite, der für ihn die Eltern glücklich machen soll.
 
Diese Geschichte, die Philippe Grimbert über seine Kindheit erzählt, könnte hier enden. Doch im autobiografischen Roman Ein Geheimnis schreibt er, dass nach seinem fünfzehnten Geburtstag «die Karten neu verteilt wurden und meinen Erzählfaden veränderten». Er erfährt, was er schon immer «gewusst» hatte: Er entstammt einer jüdischen Familie, die von den Nazis verfolgt wurde. Eine befreundete jüdische Nachbarin bricht das von den Eltern auferlegte Schweigen und offenbart ihm, dass er einen älteren Halbbruder hatte, der in einem Konzentrationslager ermordet wurde – ein Bruder, der seinem Phantombruder ähnelte.

Demütigung der Eltern wird zur Last des Kinds

Stellt Philippe Grimberts Phantombruder eine Art Repräsentation des Familientraumas dar? Das psycho­dynamische Modell der transgenerationalen Weitergabe von Traumata geht davon aus, dass Emotionen, die von der ersten Generation nicht bewusst erlebt wurden, an die zweite Generation weitergegeben werden. Das Kind absorbiert demnach unbewusst die unterdrückten und ungenügend verarbeiteten Erlebnisse der Eltern. Gemäss dem emeritierten US-Psychiatrieprofessor Vamik Volkan wird das Kind so zum Reservoir für den ungewollten Teil der älteren Generation. Das Kind absorbiere die Wünsche und Erwartungen der Eltern und sei davon getrieben, darauf zu reagieren. So werde es Aufgabe des Kinds, zu trauern und die Demütigung und die Gefühle der Hilflosigkeit in Bezug auf das Trauma der Vorfahren umzukehren.

Philippe Grimbert schildert diesen Vorgang anhand seiner eigenen Familiengeschichte eindrücklich. Noch bevor er von seiner jüdischen Abstammung und von seinem getöteten Halbbruder erfuhr, zettelte der zurückgezogene Junge wie aus dem Nichts eine Schlägerei mit einem stärkeren Mitschüler an, als jener während der Vorführung eines Dokumentarfilms über den Holocaust die Opfer verhöhnte. Trug der Junge unbewusst die schwere Last seiner Vorfahren?

Der epigenetische Abdruck des Holocaust

Die transgenerationale Weitergabe von Traumata – was in der Psychoanalyse schon lange postuliert wird, scheint durch Erkenntnisse aus der epigenetischen Forschung gestützt zu werden. Die Epigenetik befasst sich damit, wie die Aktivität von Genen gesteuert wird, also ob ein Erbfaktor ruht oder arbeitet. Versuche mit Tieren haben gezeigt, dass durch Stress verursachte epigenetische Veränderungen an die nächste Generation weitergegeben werden können. Was in Tierversuchen als gesichert gilt, ist am Menschen noch ungenügend erforscht.

Erste Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass ein solcher Mechanismus auch beim Menschen greift. Die US-amerikanische Neurowissenschaftlerin Rachel Yehuda konnte in einer Studie mit Holocaust-Überlebenden und deren Nachkommen zeigen, dass das elterliche Trauma sowohl bei den Eltern als auch bei ihren Kindern eine epigenetische Veränderung nach sich zog. Das Gen FKBP5, das die Reaktion auf Stress beeinflusst und mit Depression in Verbindung gebracht wird, wies bei den Holocaust-Überlebenden einen stärkeren Methylierungsgrad auf, verglichen mit den Personen aus der Kontrollgruppe. Auch bei den Nachkommen war eine Veränderung zu beobachten, allerdings in die andere Richtung: Ihre Gene waren verglichen mit der Kontrollgruppe schwächer methyliert. Diese Studie ist zwar aufgrund der geringen Zahl der Untersuchten umstritten. Gemäss der Forscherin legt der Befund aber nahe, dass das elterliche Trauma die Biologie ihrer Nachkommen stark beeinflusst.
 
Auch Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung deuten darauf hin, dass traumatische Kindheitserfahrungen der Eltern eine bedeutende Auswirkung auf die psychische Gesundheit ihrer Nachkommen haben. Die der Traumaweitergabe zugrunde liegenden psychologischen Mechanismen bleiben aber weitgehend im Dunkeln. Mögliche Prozesse, die für die Weitergabe verantwortlich sein könnten, sind Erziehungs- und Kommunikationsstile. Dies zeigte eine Studie der Universität Zürich aus dem Jahr 2016. Erstmals untersuchte eine Forschungsgruppe, was die belastete Kindheit ehemaliger Verdingkinder für deren Nachwuchs bedeutet (siehe Interview unten).

Schweigen als Schutzzone

Die Zürcher Psychoanalytikerin Jeannette Fischer hat während ihrer langjährigen Praxistätigkeit mit vielen ehemals verdingten Kindern und deren Nachkommen gearbeitet. Dabei stiess sie oft an eine Mauer: «Schweigen ist die zentrale Schutzzone eines jeden Traumas. Schweigen bedeutet, keine Sprache mehr zu haben für das Erlebte, weil es unerträglich war und auch, weil es kein Ohr gab, das hörte.»

Ehemalige Verdingkinder würden entweder nichts oder eine Geschichte erzählen, die sie im Verlauf des Lebens umformulieren. Und zu emotionalen Inhalten der Geschichte könne man sie nicht befragen, weil Traumatisierte kein Register dafür hätten. Die Sprachlosigkeit in Bezug auf das traumatische Erlebnis kann sich wiederum auf die nächste Generation übertragen. Jeannette Fischer berichtet von einer Patientin, deren Vater verdingt wurde. «Sie hat zwei Jahre lang kein Wort gesagt. Ich habe in dieser Zeit das, was im Schweigen drin ist, in der Sprachlosigkeit ausgehalten.» Indem die Psychoanalytikerin das Schweigen mit ihr teilte, war die Patientin darin nicht mehr allein. Nach zwei Jahren begann sie zu reden. Bundesrätin Simonetta Sommaruga bat 2013 im Namen der Regierung die ehemaligen Verdingkinder um Entschuldigung. Es war Jeannette Fischer, welche die Entschuldigung der offiziellen Schweiz vorantrieb. Eine wichtige Geste, weil viele der ehemals verdingten Kinder sich selbst die Schuld an ihrer Situation geben. «Die Entschuldigung war mir sehr wichtig. Damit werden die Betroffenen von der Schuld entlastet.» 

«Wir können unserem Kind nur die Beziehungsstruktur anbieten, die wir haben.»

Schuldgefühle bleiben oft bestehen

Die Schuldgefühle, von denen viele ehemalige Verdingkinder noch heute geplagt werden, haben laut der Psychoanalytikerin ihren Ursprung in der Ohnmacht, der die Kinder aufgrund ihrer Instrumentalisierung und Entrechtung ausgesetzt waren. «Schuldgefühle waren meist eine positive Reaktion, weil die Kinder aus der Ohnmacht, die sie lähmte, herauskamen.» So nahm mancher Verdingbub seine Schuldgefühle zum Anlass, sich zu verbessern, weil er beispielsweise nicht mehr wegen verschütteter Milch vom Bauern geschlagen werden wollte. «Der Bauer blieb zwar bösartig, aber die Schuldgefühle stellten einen Schutzmechanismus dar. Das Problem ist nicht, solche Gefühle zu produzieren, aber sie später nicht mehr loszubekommen.»
 
Gemäss der Psychoanalytikerin spalten viele ehemalige Verdingkinder ihre traumatischen Erfahrungen ab: Gefühle der Ohnmacht, des Ausgeliefertseins oder gar des Vernichtetseins werden tief in der Psyche begraben, damit die Traumatisierten funktionieren können. «Für manche der Betroffenen ist diese Abspaltung gut, solange sie stabil bleibt. Sie kommt aber immer bei den Nachfolgegenerationen zum Ausdruck.»
 
Wenn ehemalige Verdingkinder Eltern werden

Wenn ein ehemaliges Verdingkind eine nahe Form von Beziehung eingehe, werde das Abgespaltene instabil. «Sobald der Wunsch kommt, geliebt zu werden, gibt es eine kleine Öffnung dem Partner gegenüber. Und in dem Moment, wo man diesen Wunsch eröffnet, kommt auch die Erinnerung an die eigene Geschichte hervor, an das Nicht-wahrgenommen- und Nicht-geliebt-Werden», sagt Jeannette Fischer.
 
Die Herausforderungen, die sich stellen, wenn ehemalige Verdingkinder Eltern werden, kommt im Dokumentarfilm Lisa und Yvonne sehr gut zum Ausdruck. Als Regisseurin lässt Jeannette Fischer darin Mutter und Tochter erzählen, wie sie es geschafft haben, trotz des Schattens, den die Vergangenheit über sie geworfen hat, zueinander zu finden. Dafür wendeten beide viel Reflexion und Beziehungsarbeit auf. Denn oft bleibe bei den ehemals verdingten Kindern eine «strukturelle Zerstörung des Vertrauens in Beziehungen» bestehen, was dazu führe, dass die Problematik transgenerational wird. «Die Beziehungsstruktur, die man als Kind erfahren hat, wird internalisiert – ob sie gut oder schlecht ist – um sie an sein eigenes Kind weiterzugeben. Wir können unserem Kind nur die Beziehungsstruktur anbieten, die wir selbst haben. Man bietet ihm also auch Mangel an Beziehung an sowie seine Ängste.»

Tochter Yvonne beschreibt im Film die Angst, die sie als Kind stark erlebte, als «Urangst, verlassen zu werden». Sie hatte damals beim Schlafengehen kein Vertrauen, dass die Welt, die sie erlebte, am nächsten Morgen weiterbestehen werde. Anstelle des Urvertrauens waren da Gefühle des «Bodenlosen, der Ohnmacht, Verzweiflung und Leere».

Jeannette Fischer versteht Angst als ein «Symptom eines Beziehungsbruchs, in dem die Anerkennung des Anderen als anders» gebrochen und in ein Machtverhältnis umgewandelt wird. Sie weist darauf hin, dass wir diesen Bruch tagtäglich vollziehen: «Angst kommt in einem Herrschaftsdiskurs zum Tragen, wo der eine über den anderen, indem er ihn in eine Ohnmacht bringt, Macht gewinnt», sagt die Psychoanalytikerin. Traumata beruhten demnach auf den Machtstrukturen in der Gesellschaft. Doch gebe es Hoffnung, die «Tradierung der Ohnmacht» zu durchbrechen, beispielsweise in einer Psychoanalyse: «Zusammen mit den Patientinnen und Patienten können wir einen Raum schaffen, in dem eine stabile intersubjektive Beziehung aufgebaut werden kann.»

Verdingkinder

«Die zweite Generation erlebte härtere Erziehungsstile»


Sie waren Mitautor einer Studie, die ergab, dass der Nachwuchs von Verdingkindern keine massgeblich höheren psychopathologischen Werte aufweist als die Personen in der Kontrollgruppe. Werden psychische Störungen also nicht an die Folgegeneration weitergegeben?

Wenn es um die Weitergabe psychischer Defizite geht, sind nicht immer nur manifeste psychische Störungen zu betrachten, sondern auch Bewältigungs- oder Resilienzfähigkeiten. Andere Forschungsgruppen haben darauf hingewiesen, dass es dort in der zweiten Generation zu Defiziten kommen kann. Das haben wir nicht geprüft. Es kann sein, dass zusammen mit weitreichendem Wohlstand und hohem Bildungsniveau in der Schweiz die Zweitgenerationseffekte, die in anderen Ländern gefunden wurden, abgepuffert beziehungsweise kompensiert wurden.

Welche Rolle spielt der Erziehungsstil bei einer möglichen Weitergabe von Traumata?

Wir fanden in der Studie, dass die zweite Generation härtere elterliche Erziehungsstile erlebt hatte. Die Weitergabe eines harten Erziehungsstils gilt als einer der Weitergabemechanismen: Man geht davon aus, dass die nachfolgende Generation «härter angefasst» wird. Andere Prozesse der Trauma­weitergabe sind Kommunikationsstile, beispielsweise das Vermeiden von emotionalen Gesprächsinhalten. Das fanden wir bestätigt. 

Wo sehen Sie Schnittmengen Ihrer Forschung mit Erkenntnissen aus der Epigenetik?

Epigenetik und Forschung zu den psychischen Folgen von Belastungen und Traumata in der zweiten Generation gehen Hand in Hand. Wir hatten uns in der Studie nicht für die klassischen epi­genetischen Marker, sondern für damit verwandte Biomarker entschieden: die Telomere, also die «Endkappen» der Chromosomen. Bei den älteren ehemaligen Verdingkindern kamen wir zu einem überraschenden Ergebnis: Sie hatten längere Telomere als erwartet, was eigentlich ein Zeichen für Resilienz ist. Es kann sein, dass sich im Alter diese biologischen Parameter wieder «erholen» und dass sich Jahrzehnte bestehende negative Veränderungen wieder ausgleichen. /jof

 

Andreas Maercker ist Professor für Psychopathologie und Klinische Intervention an der Universität Zürich.

Kommentare

Carsten Mehl

Carsten Mehl

20/01/2020

Gestohlene Leben

Meine Mutter wurde 1921 geboren. Als die Nazis übernahmen war sie also 12, bei Kriegsbeginn 18, bei Kriegsende 24. Dann folgten die Jahre des Hungers und die kalten Winter. Sie war 42, als sie ihr erstes Kind bekam, mich. Da sie offenbar nicht verstand, was da passierte, und wohl auch, weil das Kind unehelich war - 1963 ein schlimmes "Vergehen" - wurde ich zwei Wochen nach der Geburt in einer Krippe unter gebracht, wo sie mich nach 18 Monaten raus nahm und ich ab dann bei ihr aufwuchs. Der Vater lebte woanders und verstarb, als ich vier war.

Von Anfang an war ich ein schwieriges Kind. Es war mir nicht möglich, Freundschaften aufzubauen. Stets hatte ich Ideen, die andere nicht verstanden. So lernte ich, mit mir selbst zurecht zu kommen und entwickelte schnell Beschäftigungen, die man allein ausführen kann. Denn auch zu meiner Mutter hatte ich wenig Bindung. Als ich zur Schule kam, war ich dort der, an dem man sich abreagiert, niemand hatte mir beigebracht, wie man sich wehrt, und ich war auch nicht besonders groß oder kräftig. Freunde hatte ich in der Grundschule keine. Erst auf dem Gymnasium fand ich Gleichgesinnte. Das waren Leute, die mich sofort zu quasi jedem Unfug anstiften konnten, und so dauerte es keine drei Jahre, bis ich vom guten Schüler zum Sitzenbleiber wurde.

Nach der Schule habe dann einige befristete Jobs gemacht, die ich meist schnell wieder kündigte. Oft war ich auf Reisen, meist mit dem Auto. Es ging dabei mehr ums Fahren, als ums ankommen. Später, als man sich Flugreisen leisten konnte, war ich viel in Asien unterwegs, aber auch dort nie lange an einem Ort. Viele Leute habe dabei nicht kennen gelernt. Es fällt mir ungeheuer schwer, Menschen anzusprechen, und wenn ich mal jemanden an der Angel habe, neige ich zum Kletten, sodass sie schnell wieder weg sind, doch ein paar feste Freunde hatte ich mit der Zeit schon, alles Looser, wie sich versteht.

Auch mit Frauen lief es nie lange gut. Als meine Freundin nach fünf Jahren, mit Abstand die längste Beziehung, Schluss machte, lag ich zitternd am Boden. Viele Jahre brauchte ich, um mich davon zu erholen. Natürlich habe ich auch immer reichlich Alkohol, Zigaretten und Cannabis usw. konsumiert, von Nikotin und Trinken bin ich aber seit vielen Jahren los, wie sich versteht in Eigenregie. Einem Therapeuten würde ich niemals vertrauen.

In den letzten 10 Jahren wurde es wieder stiller. Nach und nach fanden die Freunde meine Einstellungen immer seltsamer und zogen sich zurück. Seit einiger Zeit wohne ich nun sehr zurück gezogen. Niemand besucht mich. Mein einziger Kontakt sind drei Katzen, die ich über alles liebe. Nie klingelt das Telefon oder der Messenger. Einzig Twitter bietet noch etwas Reaktion. Wahrscheinlich ziehe ich die gelebte Einsamkeit der virtuellen vor. Denn auch wenn ich oft unter Leuten war, immer blieb ich am Ende allein zurück, denn die anderen hatten natürlich Familie und Jobs oder sonst was, das ich nie hin bekam. Nirgends passte ich wirklich hinein.

Ich habe einmal von einem Versuch mit Mäusen gelesen, bei denen Angstsituationen genetisch übertragen worden waren. Daher habe ich auch obigen Artikel mit großem Interesse gelesen. Sicher ist, dass meine Mutter schwer traumatisiert war. Die zerstörte Jugend, Bund Deutscher Mädchen, Bombenangriffe auf Hamburg, Nächte im Bunker, Ausbombung und Zwangsunterbringung in einer Fremdfamilie wo offenbar schlimme Dinge passierten, über die meine Mutter nie sprach.

Wenn mir heute jemand mit Faschismus kommt, was leider wieder sehr zugenommen hat, bin ich sofort auf 180. Mindestens. Es ist fast, als hätte ich die Gräueltaten selbst erlebt. Mein Mitgefühl für sämtliche Menschen, die überall auf der Welt wie Sklaven gehalten werden, misshandelt, entwürdigt, in Kriegen ermordet, ist unendlich. Ich selbst erleide ihren Schmerz. Es gibt Tage, da twittere ich gegen den Dreck an, bis ich Migräne und Kotzkrämpfe bekomme. Man hat das Gefühl, mit seinem Hass nicht allein zu sein, aber das ist natürlich ein Trugschluss und ersetzt kein reales Leben.

Trotzdem habe ich mich einigermaßen eingerichtet und kann so ganz gut Leben, solange nichts dummes passiert. Aber die Schwelle ich schon sehr niedrig. Ein Tiefflieger reicht schon, oder die Kriegspropaganda in Tagesschau, Spiegel und Welt, das hirnrissige Russia Bashing oder die widerliche Hetze von AKK. Wenn Nazis wieder die volle Macht übernehmen sollten, werde ich das sicherlich nicht ertragen können. Ich pflege zu sagen, ich habe Antifa in Blut und Genen. Viele sind es nicht mehr, die zur direkten Nachfolgegeneration der Faschismus Opfer zählen. In der Dritten Generation versteht man das nicht mehr. Das ist der Grund, warum viele heute wieder so kriegsgeil gemacht werden konnten. Sie ahnen nicht, was sie tun.

So, das war mal meine Geschichte zu diesem Thema, vielleicht ein Bisschen off topic, aber möglicherweise doch von Interesse. Ihr könnt damit machen was ihr wollt, ignorieren, veröffentlichen, ist mir egal. Ich bin der Meinung, alles was Menschen erdenken, sollte auch allen andern frei zur Verfügung stehen.

CM

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