DV nimmt neuen Gliedverband auf und genehmigt den Jahresbericht

Verband
Die FSP-Delegiertenversammlung (DV) vom 5. September 2020 in Solothurn nahm die Schweizerische Vereinigung Suchtpsychologie (APS) als neuen Gliedverband auf. Zudem wurde der Jahresbericht 2019 einstimmig genehmigt.

Die Schweizerische Vereinigung Suchtpsychologie (APS) wurde von der FSP-Delegiertenversammlung mit viel Applaus und grosser Freude aufgenommen. Damit hat die FSP in einem sehr wichtigen Gebiet einen neuen Fachverband, in dem sich die Suchtfachleute austauschen und vernetzen können.

Hauptthema der aufgrund der Covid-Pandemie später als üblich durchgeführten DV war der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2019. Die Rechnung weist einen Ertragsüberschuss von 726’060 CHF aus. Zu verdanken ist dieser Überschuss allerdings zu einem grossen Teil der guten Performance des Anlagevermögens, wie Vorstandsmitglied Hanspeter Gubelmann betonte. Dieses Finanzergebnis ist stark abhängig von der Entwicklung an den Finanzmärkten und entsprechend volatil. Insgesamt lässt sich aber sagen, dass die FSP finanziell sehr solide dasteht und dass das Jahr 2019 positiv verlief. Jahresbericht und Jahresrechnung 2019 wurden von den Delegierten einstimmig genehmigt.

Wahl von neuen Kommissionsmitgliedern

Als neue Präsidentin der Bildungskommission (BK) wählte die DV Dania Schiftan, Psychotherapeutin aus Zürich. Ihr Vorgänger André Widmer, der an der Versammlung nicht teilnehmen konnte, wurde vom Vorstand mit grossem Dank für die über viele Jahre geleisteten Dienste verabschiedet. Als Ersatz für die aus der Berufsethikkommission (BEK) zurückgetretenen Barbara Bailey und Eric Francescotti wählte die DV Gianandrea Pallich und Olivier Schmid, die von den Gliedverbänden ZÜPP bzw. SASP portiert worden waren. Auch die GPK erhält mit der Wahl von Verena Schwander ein neues Mitglied – als Ersatz für den zurückgetretenen Markus Hartmeier.

Viel Diskussionsstoff bot die vom Vorstand beantragte Statutenreform. Einerseits ging es darum, den neuen Fachrat Psychotherapie statutarisch zu verankern, was von der DV genehmigt wurde. Andererseits stand eine Reform der Verbandsgerichtsbarkeit zur Diskussion sowie die Einführung von Amtszeitbeschränkungen und Quotenregelungen für die verschiedenen FSP-Gremien. Diese vorgeschlagenen Änderungen wurden letztlich abgelehnt. Der Vorstand wird noch einmal über die Bücher gehen und angepasste Vorschläge präsentieren. Gerade die Reform der Verbandsgerichtsbarkeit scheint unumgänglich. Die konkrete Ausgestaltung der Reform muss allerdings noch einmal diskutiert werden.

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