Ein weiterer Professionalisierungsschritt

Aurélie Faesch-Despont
Verband
Mitte Juni erhielt die FSP die Anerkennung «EFQM 2 Star». Es handelt sich dabei um eine internationale Referenz für Qualitätsverwaltung und -sicherung.

Um die kontinuierliche Weiterentwicklung der Föderation zu gewährleisten, hatte die Delegiertenversammlung der FSP in ihrem laufenden Legislaturprogramm die «Professionalisierung der Verbandsführung» als Ziel 11 vorgegeben. Insbesondere soll die FSP nach modernen und professionellen Grundsätzen geführt werden. Auch die Einführung eines qualitativ hochwertigen Qualitätsverwaltungssystem gemäss dem EFQM-Modell wird in Ziel 11 als eine der umzusetzenden Massnahmen erwähnt.

Dies ist nun erreicht. In den letzten Jahren hat sich die Geschäftsstelle der FSP mit der Professionalisierung und Organisation ihrer Arbeitsweise auseinandergesetzt: Prozessdokumentation, Prozessanalyse und Evaluierung der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit etc. Im Hinblick auf die angestrebte EFQM-Anerkennung musste die Geschäftsleitung eine ausführliche Selbstbeurteilung ihrer Prozesse erstellen und in den letzten Monaten umfangreiche Informationen für die Bewerbung zusammenstellen. Das externe Gutachten bezog sich hauptsächlich auf folgende Aspekte: Strategie und wichtigste Ergebnisse, Kundenmanagement, Personalmanagement, Prozessen und Partnern. Am 11. Juni schlossen zwei Gutachter der Swiss Association for Quality (SAQ) den Prozess mit einem Besuch vor Ort ab. 

Sie attestierten ein Managementsystem mit hohem Reifegrad. Es sind zwar noch Verbesserungen bei der Nachverfolgung, im Controlling und bei der Analyse notwendig, aber die in der Geschäftsstelle herrschende Leidenschaft haben die Gutachter beeindruckt. Diese Anerkennung ist nur der Anfang eines kontinuierlichen Reevaluierungs- und Verbesserungsprozesses: «Auf der Grundlage dieser Anerkennung können wir aufbauen. Wir wissen jetzt, wo wir stehen, und wir kennen das Verbesserungspotenzial für die Zukunft. In einigen Jahren können wir uns vielleicht sogar um eine höhere Anerkennung bewerben», so Geschäftsleiterin Muriel Brinkrolf. 
 

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