Erfolgreiches APS-Symposium zu Verhaltenssüchten

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Das erste Symposium des jüngsten FSP-Gliedverbands Schweizerische Vereinigung für Suchtpsychologie (APS) zum Thema "Theorie und Therapie von Verhaltenssüchten" ist mit 110 Teilnehmenden auf grosses Interesse gestossen.

Die Veranstaltung fand am 18. Juni 2021 für die Referentinnen und Referenten sowie für 26 APS-Mitglieder aus der ganzen Schweiz in Bern statt. Alle anderen Teilnehmenden verfolgten die Vorträge und den Runden Tisch per Zoom, wobei über die Chat-Funktion Fragen gestellt werden konnten. Eine Simultanübersetzung wurde zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Joël Billieux sprach einerseits über die klinische Realität von und andererseits über die Pathologisierung des Alltagslebens bei Verhaltenssüchten und Dr. Renanto Poespodihardjo über die Wirkung und Folgen digitaler psychoaktiver Produkte und ihre Implikationen für die Gestaltung der therapeutischen Arbeitsbeziehung. Das Publikum setzte sich hauptsächlich aus Psychologinnen und Psychologen sowie Medizinerinnen und Medizinern zusammen, aber es nahmen auch Personen anderer Berufsgruppen teil, die im Suchtbereich tätig sind.

Den Abschluss des Nachmittags bildete der Runde Tisch bestehend aus Olivier Favre (Fachverband Sucht), Jean-Félix Savary, Geschäftsleiter des Groupement romand d’études des addictions (GREA), Toni Berthel, Prasident der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin (SSAM) sowie der Geschäftsleiterin der FSP, Muriel Brinkrolf, und Luciano Ruggia, Geschäftsleiter der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz (AT). Das Diskussionsthema war die Zusammenarbeit zwischen diesen Verbänden und die Rolle der APS als Verband von Psychologinnen und Psychologen.

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