Sibylle Lederbogen

Sibylle Lederbogen

19/03/2021

Die Regelung, dass neu nach bereits 30 statt bisher 40 Stunden Therapie der anordnende Arzt/Ärztin (statt der psychol.Psychotherp.- es fragt sich, wer letztendlich schreibt und wer abrechnet?) einen Bericht an die KK mit einer darin enthaltenen Fallbeurteilung durch eine/n Facharzt/ärztin Psychatrie (!) verfassen muss erachte ich als Nadelör. Damit sind psycholog. Psychotherapeuten/innen nun neu an die Indikationsstellung nicht nur einer/s anordnenden Arztes sondern zusätzlich auch (nach wie vor) an die Indikation und Expertise eines/r Psychiater/innen gebunden wenn sie länger als 30 Stunden mit einem/r Patient/in arbeiten. In meinen Augen kein Fortschritt. Warum ist es nicht möglich den Kostenträgern direkt durch den/die (psycholog.) Behandler/in Bericht zu erstatten? Würden damit nicht u.U. sogar Kosten eingespaart?