Martin Rufer

Martin Rufer

31/03/2021

Erstmal ist für mich, der ich die Diskussion um die "Zulassung" der PsychologInnen seit 43 Jahren mitverfolge (und z.T. als Fachgruppenmitglied auch aktiv mitgestaltet habe, das lange erwartete commitement zu uns und unserer Arbeit. Ob der Satz "Was lange währt, wird endlich gut" auch so gelten wird (für die PatientInnen und uns) wird erst die Zukunft zeigen. Viele, alte und neue Fragen sind offen. Als einer, der seit 30 Jahren stets in eigener Praxis (d.h. nie delegiert gerabeitet hat und Psychotherapie ab 1.07.2022nicht mehr als Angebot der Zusatzversicherung geführt werden wird, viele Fragen: Wo und wie wird künftig z.B. als das abgerechnet, das unter dem Stichwort "Paartherapie" läuft(in ähnlicher Form auch in der Arbeit mit Familien, es sei denn ein Mitglied wird stets, wie schon heute praktieziert, mit einer Diagnose "etikettiert") ?