FSP unterstützt die Pro Juventute mit einer Spende

Die FSP unterstützt die Tätigkeiten von Pro Juventute mit einer Spende. Die Projekte im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention der Stiftung sind dieses Jahr besonders notwendig: Erstmals sind psychische Störungen die häufigste Ursache für eine Hospitalisierung bei jungen Menschen.

Die FSP möchte dieses Jahr die Projekte der Pro Juventute für die Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen unterstützen. Der Berufsverband der Schweizer Psychologinnen und Psychologen verzichtet auf den Versand der traditionellen Weihnachtskarten und begünstigt die Stiftung mit einem Beitrag von 1500 Franken. 

Die Pro Juventute unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei der Entwicklung einer authentischen Identität und eines gesunden Selbstbewusstseins. Das Beratungstelefon 147, das mit einer auf die Jugendlichen zugeschnittenen Website samt Chat-Funktion in der digitalen Welt angekommen ist, ist nur eine der vielen sinnvollen Tätigkeiten der Stiftung

Psychische Störungen die häufigste Ursache für eine Hospitalisierung bei Jugendlichen

Dass sich die Corona-Pandemie und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen in einer Zunahme der psychischen Erkrankungen bei den Jugendlichen niederschlägt, ist bekannt. Nun liegen offizielle Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) vor. Das Bundesamt schreibt von einer «beispiellosen Zunahme» bei der Hospitalisierung von Mädchen und jungen Frauen zwischen 10 und 24 Jahren. In den Corona-Jahren 2020 und 2021 ist die Zahl der stationären Spitalaufenthalte wegen psychischer Störungen um 26 Prozent gestiegen. Bei den 10- bis 14-jährigen Mädchen betrug der Anstieg in diesen Jahren gar 52 Prozent. Auch bei den jungen Männern war eine Zunahme der stationären Spitalaufenthalte zu beobachten, auch wenn sie mit 6 Prozent wesentlich geringer ausfiel. Gemäss BFS waren zum ersten Mal psychische Störungen die häufigste Ursache für eine Hospitalisierung der Altersgruppe der 10- bis 24-Jährigen.  

Zur Corona-Krise sind aber weitere Stressfaktoren für die Jugendlichen hinzugekommen. Mittlerweile sprechen manche von einer «Multikrise». Diese Krisen überlappen sich und treffen gemäss der Stiftung Pro Juventute die Kinder und Jugendliche in einer besonders verletzlichen Lebensphase. Die Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention, wie sie Pro Juventute etwa mit ihren Beratungen anbietet, sind darum besonders wertvoll und notwendig. 

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