27.12.2018

So geht gute Psychotherapie

Verschiedene Blickwinkel auf das, was eine Therapie ausmacht. Erfahren Sie mehr zu diesem Thema in der neuen Psychoscope-Ausgabe.

Editorial von Aurélie Faesch-Despont, publiziert im Psychoscope 1/2019

Es ist an der Zeit, der psychischen Gesundheit mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Fast die Hälfte der Bevölkerung leidet mindestens einmal im Leben an einer psychischen Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht sogar davon aus, dass die Depression im Jahr 2030 in Industrieländern die am weitesten verbreitete Krankheit sein wird. Die Folge sind indirekte Kosten in Milliardenhöhe zu Lasten der Gesellschaft. Wir alle haben also ein Interesse daran, dass psychische Krankheiten wirksam und rechtzeitig behandelt werden.
Aber das Spiel ist noch nicht gewonnen. Gegner bezeichnen sie als überflüssig, langwierig und teuer: Die Psychotherapie hat in der Bevölkerung nicht immer einen einfachen Stand. Oft ist sie von Unwissenheit und Unwahrheiten betroffen. Dabei gibt es in der Wissenschaft keine Zweifel: Ihre Wirksamkeit ist erwiesen und anerkannt. Unabhängig von der Methode, die eingesetzt wird, heilt oder lindert Psychotherapie wirksam und nachhaltig psychisches Leiden. Und auch wenn ihre Berechtigung hinlänglich bewiesen ist, kann und will sich die Psychotherapie kontinuierlich weiterentwickeln. Das Psychoscope hat daher verschiedenen Sachverständigen die Frage gestellt: "Was ist eine gute Psychotherapie?" Lesen Sie die Antworten in der vorliegenden Ausgabe.
Damit diese "gute Psychotherapie" - und die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten - anerkannt werden, macht die FSP Druck auf die Schweizer Politik. Leisten Sie Ihren Beitrag und lassen Sie den beigelegten Petitionsbogen von Ihrem Umfeld unterschreiben, um die Behandlung psychischer Erkrankungen sicherzustellen. Das geht auch online: www.huerden-abbauen.ch.

 

Links