Nationales Forschungsprogramm zu Covid-19

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Das vom Bundesrat am 28. April 2021 lancierte Nationale Forschungsprogramm «Covid-19 in der Gesellschaft» will die Einflüsse der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik untersuchen. Damit sollen Wege für die Bewältigung der aktuellen und künftiger Pandemien erforscht und aufgezeigt werden. Das mit 14 Millionen Franken dotierte Programm dauert drei Jahre.

Das Nationale Forschungsprogramm (NFP) 80 «Covid-19 in der Gesellschaft» verfolgt das Ziel, gesellschaftliche Prozesse während der Covid-19-Pandemie aus Perspektive der Sozial- und Geisteswissenschaften zu analysieren. Dabei soll auch untersucht werden, welche Faktoren für die Bewältigung einer Pandemie bestimmend sind. Die Resultate sollen den Behörden, der Politik sowie betroffenen privaten und öffentlichen Institutionen Wege für die Bewältigung von Pandemien aufzeigen.

Psychologische Forschung ist gefragt

Psychologinnen und Psychologen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Anträge um Unterstützung von entsprechenden Forschungsarbeiten können voraussichtlich ab Frühherbst 2021 gestellt werden. Folgende Forschungsschwerpunkte sollen unterstützt werden:

  • Eigenverantwortung und Sicherheit: Analyse der Wirksamkeit und der Auswirkungen von Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie;
  • Individuelle und kollektive Wohlfahrt: Analyse der Auswirkungen der Pandemiesituation auf die Gesundheit, die Lebensqualität, die wirtschaftliche Situation, die sozialen Beziehungen, den Generationenvertrag und die Gleichstellung der Geschlechter;
  • Krisenbewältigung und dauerhafter Wandel: Analyse der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf individueller, sozialer und wirtschaftlicher Ebene (beispielsweise auf die Entwicklung neuer Arbeits-, Geschäfts- und Kompetenzerwerbsmodelle sowie auf die Raumentwicklung und Mobilität).

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