26.10.2017

Qualitätsstandards für Onlineinterventionen

Die FSP-Qualitätsstandards für Onlineinterventionen sind auf der FSP-Website publiziert. Diese Qualitätsstandards wurden von der FSP in Zusammenarbeit mit der FMPP erarbeitet.

Onlinedienstleistungen liegen zwar im Trend, doch sie stossen nicht nur auf Interesse, sondern werfen auch Fragen darüber auf, welche Vorsichtsmassnahmen zu treffen sind und welche besonderen Kompetenzen benötigt werden.

Die Qualitätsstandards wenden sich daher genauso an Psychologinnen und Psychologen wie an andere in den Bereichen Onlinetherapie und -beratung aktive Fachkräfte. Sie wurden von Herbst 2016 bis Sommer 2017 von einer Arbeitsgruppe erarbeitet, die sich aus Vertretern verschiedener Bereiche zusammensetzte, darunter Forscher der Universität Bern und Zürich sowie Fachkräfte aus der Praxis, Psycholog(inn)en und Psychiater(innen) der psychiatrisch-psychotherapeutisch tätigen Ärzte in der Schweiz (FMPP).

Die erarbeiteten Standards wurden den FSP-Gliedverbänden im Mai 2017 vorgelegt und in zwei Versionen veröffentlicht: eine ist für die Psychotherapie bestimmt, die andere für die psychologische Beratung.

Die Qualitätsstandards sollen den Fachpersonen klare und konkrete Orientierungspunkte geben, sowohl auf der beraterischen Ebene als auch auf der technischen sowie rechtlichen Ebene.

Die eigentlichen Standards wurden ausserdem um für Fachkräfte wertvolle Informationen über die verschiedenen vorhandenen Formen von Onlineinterventionen, die Wirksamkeit dieser Praktiken sowie die in ihnen steckenden Möglichkeiten und Risiken erweitert.

Die Qualitätsstandards werden im Laufe des ersten Quartals 2018 auch in einer für die breite Öffentlichkeit angepassten Version veröffentlicht.

Die Fachkräfte, aber auch die Klientinnen und Patienten können von einer fundierteren und mit einem Instrumentarium versehenen Praxis nur profitieren. Die FSP-Qualitätsstandards sollen dazu beitragen.

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