14.12.2017 / aktualisiert am: 20.03.2018

Online-Lohnschätzer für FSP-Psycholog(inn)en

Der mit Ungeduld erwartete Lohnschätzer steht den FSP-Mitgliedern nun auf www.psychologie.ch zur Verfügung. Die FSP ist entschlossen, die berufspolitischen Fragen der Psychologinnen und Psychologen noch weiter in den Fokus ihrer Arbeit im Interesse der Mitglieder zu stellen. Dazu gehören neben den Entschädigungen auch die Arbeitsbedingungen sowohl in Institutionen als auch in ärztlich geführten Praxen mit delegiert arbeitenden Psychologinnen und Psychologen.

Beim Lohnschätzer handelt es sich um das erste speziell für Psychologieberufe entwickelte Werkzeug dieser Art. Der Lohnschätzer ermöglicht es, einen ungefähr zu erwartenden Bruttomonatslohn für die eigene Hauptaktivität zu ermitteln. In die Berechnung fliessen verschiedene Parameter wie das Lebensalter, das Dienstalter bei der derzeitigen Stelle, die Organisationsform und der Arbeitsort (Region) ein.

Der Lohnschätzer wurde vom unabhängigen Genfer Experten Roman Graf entwickelt und bildet den Abschluss eines langfristigen Projekts, dessen erste Schritte die FSP-Lohnumfrage im Januar und Februar 2017 und die Veröffentlichung eines Berichts über die Löhne der Psychologinnen und Psychologen im Oktober 2017 waren.

Das Werkzeug gibt die bei der Lohnumfrage gesammelten Daten wieder. Es stellt keine Lohnempfehlung oder gar eine Richtlinie dar. Zumal die Erhebung Lohnunterschiede oder Lohnungleichheiten insbesondere zwischen einzelnen Regionen und zwischen den Geschlechtern aufgezeigt hat, die die FSP natürlich nicht mit dem Lohnschätzer festigen will. Solche Unterschiede dürfen nicht als dauerhafte Sachlage akzeptiert werden. Die beobachteten Gehaltsunterschiede wurden deshalb den Gleichstellungsbeauftragten der verschiedenen Kantone mitgeteilt.

Die FSP hofft, dass die FSP-Mitglieder mit dem Lohnschätzer ein Instrument erhalten, um ihre persönliche Situation zu optimieren und Ungleichheiten auszubessern. Dies ist ein Teil der Bemühungen der FSP, die Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder zu verbessern. Das Projekt "Psycholog(inn)en in Institutionen" gehört ebenfalls dazu. In diesem Rahmen werden zurzeit auch die Arbeitsbedingungen von Assistenzpsychologinnen und -psychologen thematisiert.

Leider konnte für die selbstständigen Psychologinnen und Psychologen kein Lohnschätzer entwickelt werden, da mit nur 300 verwertbaren Antworten auf die FSP-Umfrage keine ausreichende Grundlage dafür vorlag.

Hier können Sie den Lohnschätzer testen!

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