27.03.2018

Psychologie politisiert

Alleine im Wahlkreis der Stadt Bern zierten sich sechs Grossratskandidierende mit einer psychologischen Berufsbezeichnung.

Neunzehn ausgebildete oder angehende Psychologinnen und Psychologen haben auf den Listen für die Grossratswahlen im Kanton Bern kandidiert. Gewählt wurde zwar niemand, zwei FSP-Mitglieder stehen jedoch in den Startlöchern fürs Nachrücken.

Psychologinnen und Psychologen sind immer öfter auch politisch engagiert. Dies zeigt exemplarisch ein Augenschein bei den Wahlen ins Parlament des Kantons Bern vom vergangenen Wochenende. Fünf Studierende und vierzehn ausgebildete Psychologinnen und Psychologen haben im ganzen Kanton um einen der 160 Sitze im Grossen Rat gekämpft, darunter drei FSP-Mitglieder.

Zwei FSP-Mitglieder mit Nachrückpotential

Zwar schaffte es keine Psychologin und kein Psychologe auf Anhieb ins Parlament, trotzdem stehen zwei FSP-Mitglieder auf guten Listenpositionen in den Startlöchern für einen Sitz: Marieke Kruit in der Stadt Bern und Jonas-Baumann-Fuchs in Thun. Ihnen und allen anderen Psychologinnen und Psychologen gebührt der Applaus aller Mitglieder – politisches Engagement unserer Berufsgruppe ist wichtiger denn je!

Engagement auf jeder Ebene

Nicht nur im Kanton Bern und im Kanton Wallis (vgl. Psychoscope 3-17) sind Psychologinnen und Psychologen politisch aktiv. Lesen Sie in der kommenden Ausgabe des Psychoscope ein Interview mit Pascale Spicher und Sonia Rihs, beide aktiv auf kommunaler Ebene: in der Exekutive der Waadtländer Gemeinde Lavey und als Präsidentin des Parlaments von Villars-sur-Glâne (FR).