11.06.2018 / aktualisiert am: 12.06.2018

FSP geht aktiv gegen Titelanmassungen vor

Seit der Titel «Psychologe» / «Psychologin» geschützt ist, taucht immer wieder die Frage auf, was zu tun ist, wenn jemand diesen oder einen anderen vom Psychologieberufegesetz geschützten Titel zu Unrecht trägt.

Der Vorstand hat nun folgendes Vorgehen beschlossen. Sobald die Frage nach der Rechtmässigkeit eines Titels auftaucht bzw. auf der Geschäftsstelle die Meldung gemacht wird, jemand trage einen geschützten Titel zu Unrecht, wird die FSP-Geschäftsstelle aktiv. Folgende Schritte werden unternommen:

  1. Recherche in der Datenbank und im Internet (Psychologieberuferegister)​
  2. Im Falle einer weiterhin vermuteten Titelanmassung: Höfliches Schreiben mit Aufforderung zum Nachweis der rechtmässigen Führung des Titel bzw. zur Löschung / Korrektur der Titelbezeichnung​
  3. Im Falle einer ausbleibenden Reaktion: Schärfer formuliertes Schreiben mit Fristansetzung unter Aufzeigung von Konsequenzen​
  4. Im Falle einer weiterhin ausbleibenden Reaktion: Anzeige an Gesundheits- und Strafbehörden. FSP-Mitglieder werden bei der Berufsethikkommission angezeigt. ​

Falls ein Gliedverband in seinem Einzugsgebiet den Titelschutz selber und alleine durchsetzen will: Bitte informieren Sie die FSP-Geschäftsstelle, sodass diese allfällige Meldungen direkt an den Gliedverband weiterleiten kann.

Bei Fragen oder Meldungen betreffend Rechtmässigkeit der Titelführung von Mitgliedern und Nichtmitglieder steht unser Rechtsdienst recht(at)fsp.psychologie.ch gerne zur Verfügung.