09.07.2018

Wahl des FSP-Psychologen Philip D. Jaffé in den UNO-Ausschuss für die Rechte des Kindes

Das UNO-Übereinkommen über die Rechte des Kindes garantiert die Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. © Shutterstock.com - Peteri.

Die Vertragsstaaten des UNO-Übereinkommens über die Rechte des Kindes haben am 29. Juni den FSP-Psychologen Philip D. Jaffé in den Ausschuss für die Rechte des Kindes gewählt. Er nimmt als zweiter Schweizer in diesem Gremium Einsitz. Im Jahr 2019, wenn der Psychologe sein Amt antritt, wird das Übereinkommen 30 Jahre alt.

Der 18-köpfige Ausschuss für die Rechte des Kindes (Committee on the Rights of the Child, CRC) überwacht die Umsetzung des UNO-Übereinkommens über die Rechte des Kindes sowie seiner Fakultativprotokolle. Das Übereinkommen garantiert die Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. Die 196 Vertragsstaaten haben sich verpflichtet, alles daran zu setzen, dass diese Rechte in ihrem Hoheitsgebiet gewahrt werden, und legen dem Ausschuss regelmässig einen Bericht über die erzielten Fortschritte vor.

Der FSP-Psychologe Philip D. Jaffé ist Mitbegründer und Direktor des interfakultären Zentrums für Kinderrechte und Professor für Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Genf. Er ist ein ausgewiesener Kinderrechtsexperte. Auf internationaler Ebene wird er jetzt seine multikulturelle Erfahrung und sein psychosoziales und interdisziplinäres Fachwissen einbringen können.