18.12.2018

Die FSP nimmt Stellung zur Teilrevision der Psychologieberufeverordnung und der Registerverordnung PsyG

Der Bundesrat hat das EDI damit beauftragt, das Ausführungsrecht des Gesundheitsberufegesetzes (GesBG) vom 30. September 2016 in die Vernehmlassung zu geben. Um eine einheitliche Gesetzgebung zu gewährleisten, werden zusammen mit dem Ausführungsrecht zum GesBG auch die Berufsausübungsbestimmungen im Psychologieberufegesetz (PsyG) und jene im Medizinalberufegesetz (MedBG) entsprechend angepasst. Die FSP begrüsst diese Anpassungen und fordert einmal mehr die Ablösung des Delegationsmodells zur Widerherstellung der Kohärenz im PsyG.

Der Geltungsbereich der Berufsausübungsbestimmungen wird durch die Streichung des Ausdrucks "privatwirtschaftlich" auf alle in eigener fachlicher Verantwortung tätigen Fachpersonen ausgeweitet. Aus dieser Änderung ergeben sich Teilrevisionen der Psychologieberufeverordnung, der Medizinalberufeverordnung sowie der Registerverordnungen PsyG und MedBG. Zudem werden die Teilrevisionen dazu genutzt wenige kleinere Anpassungen vorzunehmen. Die FSP äussert sich in dieser Vernehmlassung nur zu den vorgeschlagenen Änderungen, welche die Gesetzgebung der Psychologieberufe betreffen, nicht aber zu denjenigen des GesBG oder MedGB.

>>> Stellungnahme der FSP (PDF)