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Neuropsychologie: Tarifstrukturvertrag vom Bundesrat genehmigt

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. März 2021 den Tarifstrukturvertrag genehmigt, der die Vergütung der von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommenen Leistungen der diagnostischen Neuropsychologie regelt. Dieser Vertrag wurde zwischen allen Tarifpartnern abgeschlossen und tritt am 1. April 2021 in Kraft. Alle beteiligten Tarifpartner sind erfreut über die schnelle Genehmigung des Vertrags, der im vergangenen Sommer beim Bundesrat gemeinsam eingereicht wurde.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. März 2021 den Tarifstrukturvertrag genehmigt, der die Vergütung der von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommenen Leistungen der diagnostischen Neuropsychologie regelt. Dieser Vertrag wurde zwischen allen Tarifpartnern abgeschlossen und tritt am 1. April 2021 in Kraft. Alle beteiligten Tarifpartner sind erfreut über die schnelle Genehmigung des Vertrags, der im vergangenen Sommer beim Bundesrat gemeinsam eingereicht wurde.
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Das Anordnungsmodell kommt – Grosse Freude bei den Psychologieverbänden

Die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP), die Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) und der Schweizerische Berufsverband für Angewandte Psychologie (SBAP) sind hocherfreut über den heutigen Beschluss des Bundesrats zur Neuregelung der psychologischen Psychotherapie. Die Einführung des Anordnungsmodells kann die bestehenden Versorgungsengpässe in ländlichen Regionen und bei Kindern und Jugendlichen beseitigen. Die Psychologieverbände bedauern einzig die Beschränkung der Therapiedauer auf fünfzehn Sitzungen pro Anordnung.
Die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP), die Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (ASP) und der Schweizerische Berufsverband für Angewandte Psychologie (SBAP) sind hocherfreut über den heutigen Beschluss des Bundesrats zur Neuregelung der psychologischen Psychotherapie. Die Einführung des Anordnungsmodells kann die bestehenden Versorgungsengpässe in ländlichen Regionen und bei Kindern und Jugendlichen beseitigen. Die Psychologieverbände bedauern einzig die Beschränkung der Therapiedauer auf fünfzehn Sitzungen pro Anordnung.
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Psychotherapie

Die Nachfrage nach psychologischer Unterstützung ist in der zweiten Welle weiter gestiegen

Die psychische Belastung hat in der zweiten Covid-19-Welle deutlich zugenommen. Das zeigt eine Umfrage der psychologischen Berufsverbände FSP, ASP und SBAP, an der sich 1'700 Psychologinnen und Psychologen beteiligt haben. Zwei Drittel der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die antworteten, müssen regelmässig psychisch kranke Menschen, die eine Behandlung suchen, aus Mangel an Kapazitäten abweisen. Sogar über 80% der selbständig erwerbenden Psychotherapeuten geben an, dass bei ihnen Menschen in psychischer Not aus finanziellen Gründen auf eine Therapie verzichten. Es ist nun dringend nötig, die bereits vor der Pandemie nachgewiesenen Versorgungslücken zu schliessen.
Die psychische Belastung hat in der zweiten Covid-19-Welle deutlich zugenommen. Das zeigt eine Umfrage der psychologischen Berufsverbände FSP, ASP und SBAP, an der sich 1'700 Psychologinnen und Psychologen beteiligt haben. Zwei Drittel der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die antworteten, müssen regelmässig psychisch kranke Menschen, die eine Behandlung suchen, aus Mangel an Kapazitäten abweisen. Sogar über 80% der selbständig erwerbenden Psychotherapeuten geben an, dass bei ihnen Menschen in psychischer Not aus finanziellen Gründen auf eine Therapie verzichten. Es ist nun dringend nötig, die bereits vor der Pandemie nachgewiesenen Versorgungslücken zu schliessen.
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psychotherapie

Offener Brief an den Gesamt-Bundesrat: Verdoppelung von schweren depressiven Symptomen innert acht Monaten erfordert rasches Handeln

Die psychische Belastung hat in der zweiten Covid-19-Welle deutlich zugenommen. Der Anteil an Personen mit schweren depressiven Symptomen betrug während des Lockdowns im April rund 9 Prozent und stieg im November auf 18 Prozent (Swiss Corona Stress Study). Die Psychologieverbände sind alarmiert und fordern den Bundesrat in einem offenen Brief zu raschem Handeln auf. Die Einführung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie ist dringend angezeigt.
Die psychische Belastung hat in der zweiten Covid-19-Welle deutlich zugenommen. Der Anteil an Personen mit schweren depressiven Symptomen betrug während des Lockdowns im April rund 9 Prozent und stieg im November auf 18 Prozent (Swiss Corona Stress Study). Die Psychologieverbände sind alarmiert und fordern den Bundesrat in einem offenen Brief zu raschem Handeln auf. Die Einführung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie ist dringend angezeigt.
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Psychotherapie

Der Bund benachteiligt Patienten von psychologischen Psychotherapeuten

Der Bund reagiert auf die zweite Corona-Welle und erlaubt ambulant tätigen Psychiatern vorübergehend, ihre Patienten unlimitiert aus der Distanz zu behandeln. Psychologische Psychotherapeuten hingegen dürfen pro Quartal maximal 360 Minuten (video-)telefonische Behandlung verrechnen. Diese Unterscheidung ist sachlich nicht gerechtfertigt und benachteiligt die Patientinnen und Patienten von psychologischen Psychotherapeuten.
Der Bund reagiert auf die zweite Corona-Welle und erlaubt ambulant tätigen Psychiatern vorübergehend, ihre Patienten unlimitiert aus der Distanz zu behandeln. Psychologische Psychotherapeuten hingegen dürfen pro Quartal maximal 360 Minuten (video-)telefonische Behandlung verrechnen. Diese Unterscheidung ist sachlich nicht gerechtfertigt und benachteiligt die Patientinnen und Patienten von psychologischen Psychotherapeuten.
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Covid und die Psyche – Mehr Anfragen bei Psychologen seit dem Sommer

Die psychische Gesundheit ist in Krisenzeiten besonders gefährdet. Das gilt auch für die Covid-19-Pandemie. Eine Umfrage unter 1300 Psychologinnen und Psychologen zeigt, dass die Nachfrage nach psychologischer Beratung oder Therapie seit dem Sommer stark zunimmt. Umso wichtiger ist es nun, bestehende Versorgungslücken und Zugangshürden zu beseitigen. Ambulante Psychotherapie muss für alle zugänglich sein und von der Grundversicherung bezahlt werden, sofern sie ärztlich angeordnet ist.
Die psychische Gesundheit ist in Krisenzeiten besonders gefährdet. Das gilt auch für die Covid-19-Pandemie. Eine Umfrage unter 1300 Psychologinnen und Psychologen zeigt, dass die Nachfrage nach psychologischer Beratung oder Therapie seit dem Sommer stark zunimmt. Umso wichtiger ist es nun, bestehende Versorgungslücken und Zugangshürden zu beseitigen. Ambulante Psychotherapie muss für alle zugänglich sein und von der Grundversicherung bezahlt werden, sofern sie ärztlich angeordnet ist.
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Tag der Psychischen Gesundheit – jetzt Hürden abbauen

Die psychische Gesundheit ist in Krisenzeiten besonders gefährdet. Umso wichtiger ist es nun, bestehende Versorgungslücken und Zugangshürden zu beseitigen. Ambulante Psychotherapie muss für alle zugänglich sein und von der Grundversicherung bezahlt werden, sofern sie ärztlich angeordnet ist. Der Bundesrat sollte die entsprechende Verordnungsänderung so bald wie möglich verabschieden. Mit der fälligen Einführung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie können menschliches Leid und hohe wirtschaftliche Folgekosten verhindert werden.
Die psychische Gesundheit ist in Krisenzeiten besonders gefährdet. Umso wichtiger ist es nun, bestehende Versorgungslücken und Zugangshürden zu beseitigen. Ambulante Psychotherapie muss für alle zugänglich sein und von der Grundversicherung bezahlt werden, sofern sie ärztlich angeordnet ist. Der Bundesrat sollte die entsprechende Verordnungsänderung so bald wie möglich verabschieden. Mit der fälligen Einführung des Anordnungsmodells für die psychologische Psychotherapie können menschliches Leid und hohe wirtschaftliche Folgekosten verhindert werden.
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Psychotherapie

Erleichterter Zugang zu Psychotherapie bringt Einsparungen von über 500 Millionen

Der vom Bundesrat vorgeschlagene Wechsel vom Delegations- zum Anordnungsmodell ist mit beträchtlichen Einsparungen verbunden. Durch den geplanten erleichterten Zugang zu ambulanter Psychotherapie können je nach Szenario Kosten von 398 bis 730 Millionen Schweizer Franken pro Jahr eingespart werden. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Büro BASS und des Büro Beratungen und Analysen (B & A). Diese belegt, dass sich Investitionen in die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung auch aus rein ökonomischer Perspektive lohnen.
Der vom Bundesrat vorgeschlagene Wechsel vom Delegations- zum Anordnungsmodell ist mit beträchtlichen Einsparungen verbunden. Durch den geplanten erleichterten Zugang zu ambulanter Psychotherapie können je nach Szenario Kosten von 398 bis 730 Millionen Schweizer Franken pro Jahr eingespart werden. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Büro BASS und des Büro Beratungen und Analysen (B & A). Diese belegt, dass sich Investitionen in die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung auch aus rein ökonomischer Perspektive lohnen.

Online-Therapie muss für alle gleich zugänglich sein

Psychotherapien auf Distanz sollen trotz Lockdown nur sehr beschränkt von der Krankenkasse bezahlt werden. Die Berufsverbände fordern die Korrektur eines entsprechenden Entscheids des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Sie erhalten dabei auch Unterstützung aus dem Volk. Eine Petition, die auf private Initiative entstand, unterzeichneten innert weniger als zehn Tagen über 15'000 Menschen.
Psychotherapien auf Distanz sollen trotz Lockdown nur sehr beschränkt von der Krankenkasse bezahlt werden. Die Berufsverbände fordern die Korrektur eines entsprechenden Entscheids des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Sie erhalten dabei auch Unterstützung aus dem Volk. Eine Petition, die auf private Initiative entstand, unterzeichneten innert weniger als zehn Tagen über 15'000 Menschen.

Der Bund diskriminiert Patienten von psychologischen Psychotherapeuten

Der Bund erlaubt ambulant tätigen Psychiatern, ihre Patienten neu und vorübergehend vollständig aus der Distanz zu behandeln, per Telefon oder Videokonferenz. Psychologische Psychotherapeuten hingegen dürfen pro Halbjahr nur 360 Minuten telefonische Konsultationen verrechnen. Diese Unterscheidung ist nicht zu rechtfertigen und diskriminiert psychologische Psychotherapeuten und deren Patienten.
Der Bund erlaubt ambulant tätigen Psychiatern, ihre Patienten neu und vorübergehend vollständig aus der Distanz zu behandeln, per Telefon oder Videokonferenz. Psychologische Psychotherapeuten hingegen dürfen pro Halbjahr nur 360 Minuten telefonische Konsultationen verrechnen. Diese Unterscheidung ist nicht zu rechtfertigen und diskriminiert psychologische Psychotherapeuten und deren Patienten.