FAQ und Merkblätter zum PsyG

Durch das Inkrafttreten des Psychologieberufegesetzes (PsyG) hat sich für Psychologinnen und Psychologen einiges verändert. Die FSP bietet für ihre Mitglieder jeweils aktuelle Informationen zur Umsetzung.  

Das Psychologieberufegesetz (PsyG) ist das Ergebnis langjähriger Bemühungen und ein grosser Erfolg für die Schweizer Psycholog(inn)en und die FSP. Es dient dazu, den Schutz der öffentlichen Gesundheit sowie der Konsumentinnen und Konsumenten insbesondere vor Täuschung und Irreführung zu verbessern. Zu den wichtigsten Änderungen, die das PsyG mit sich bringt, gehören die Einführung geschützter Berufsbezeichnungen, eine einheitliche Reglementierung der Aus- und Weiterbildung sowie eine klare Regelung zur Berufsausübung der psychologischen Psychotherapie. Diese Neuerungen werden positive Auswirkungen auf das Ansehen der qualifizierten psychologischen Fachpersonen in der Öffentlichkeit haben. Im Zusammenhang mit der Inkraftsetzung des PsyG hat die FSP Fragen beantwortet und für die Mitglieder verschiedene Merkblätter und FAQs unter dem Titel „PsyG praktisch“ zusammengestellt. Sie finden diese in folgender Liste:

Berufsgeheimnis

Eine zentrale Neuerung das PsyG ist, dass alle Psycholog(inn)en dem Berufsgeheimnis unterstellt sind – und zwar unabhängig von ihrem Anstellungsverhältnis. Das Berufsgeheimnis bezweckt insbesondere den Schutz des Vertrauensverhältnisses und dass sich Patienten und Klientinnen den sie betreuenden Fachpersonen umfassend anvertrauen können, ohne befürchten zu müssen, dass Einzelheiten aus ihrer Geheimsphäre an unberechtigte Dritte weitergegeben werden. Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit dem Berufsgeheimnis, insb. bei der Auskunft bei Kindern und Jugendlichen, finden sich in den entsprechenden Merkblättern.

Grundversicherung

Oft taucht die Frage auf, ob die delegierte Psychotherapie mit der Einführung des PsyG automatisch aufgehoben wird. Das ist nicht der Fall. Mehr über das Projekt „Psychologische Psychotherapie in die Grundversicherung“ erfahren Sie hier.

Titelschutz

Das PsyG regelt klar, wer sich in der Schweiz als Psychologin/Psychologe bezeichnen darf. Erfahren Sie mehr über den Titelschutz für Psychologinnen und Psychologen und auch, was Sie tun können, wenn jemand diese Bezeichnung ungerechtfertigt nutzt, also eine Titelanmassung begeht.

PsyKo

Die Eidg. Psychologieberufekommission (PsyKo) ist zuständig für die Anerkennung der ausländischen Aus- und Weiterbildung. Sie prüft insbesondere, ob diese äquivalent ist mit inländischen Anforderungen.

Praxisbewilligung

Das PsyG sieht für die selbständige psychotherapeutische Tätigkeit in eigener Verantwortung in allen Kantonen eine Praxisbewilligung vor. Notwendig dafür ist insb. ein eidg. anerkannter Weiterbildungstitel. Weitere Informationen finden Sie auf diesem Merkblatt.

eidg. Weiterbildungstitel

Im Zusammenhang mit der im PsyG vorgeschriebenen Akkreditierung von Weiterbildungsgängen, aber auch mit der Verwendung von Weiterbildungstiteln stellen sich verschiedenen Fragen, auf die sich hier Antworten finden. So wird beispielsweise geklärt, was zu beachten ist, wenn eine bereits begonnene Psychotherapieweiterbildung erst nach dem Inkrafttreten des PsyG abgeschlossen wird oder was passiert, wenn ein provisorisch akkreditierter Weiterbildungsgang nach Ablauf der fünfjährigen Übergangsfrist nicht ordentlich akkreditiert wird.