Synergien in der Prävention schaffen

Aurélie Deschenaux
Forschung
Verband
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Ende März die neue Präventionsplattform Prevention.ch für die Bereiche Sucht, nichtübertragbare Krankheiten und psychische Gesundheit aufgeschaltet.

Plattform verfolgt das Ziel, den Austausch zu fördern und Synergien zwischen Fachleuten und den verschiedenen ­Tätigkeitsbereichen zu schaffen. Darüber hinaus soll die Sichtbarkeit der nationalen Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention gestärkt werden. Diese sollen über konkrete Projekte in der ganzen Schweiz sichtbarer werden.


Die Online-Plattform ist für alle zugänglich, wendet sich aber in erster Linie an Fachpersonen aus dem Bereich Gesundheitsförderung und Prävention. Sie sind es auch, die regelmässig Inhalte auf der Plattform bereitstellen: Alle beteiligten Partner können dort selbstständig Informationen über ihre Projekte oder Forschungs­arbeit veröffentlichen. Auf Prevention.ch sind auch Auskünfte über Veranstaltungen, Finanzierungsquellen und parlamentarische Angelegenheiten zu finden. Die Anwenderinnen und Anwender können für ihren persönlichen Gebrauch zudem kostenlos auf Fotos und sonstiges Bildmaterial zugreifen.


Prevention.ch soll für alle einen Nutzen bringen. Die beteiligten Organisationen werden sichtbarer, weil sie auf der Plattform aktiv sind und qualitativ hochwertige Inhalte teilen. Dadurch können sie ihre Arbeit bei anderen Fachleuten bekannt machen und ihre Erfahrung teilen. Prevention.ch ist die einzige Plattform in der Schweiz, die eine solche Vielzahl an praktischem Wissen und Informationen über Prävention in den Bereichen nichtübertragbare Krankheiten, Sucht und psychische Gesundheit bietet. Die Benutzerinnen und Benutzer finden die für sie relevanten Themen mit nur wenigen Klicks mithilfe von Suchwörtern oder per Auswahl einer bestimmten Kategorie.

 
Um alle Funktionen der Plattform nutzen zu können (Veröffentlichung von Artikeln, Zugriff auf die Mediathek, umfangreiches Organisationsverzeichnis und so weiter) ist es notwendig, zunächst ein Organisationsprofil zu erstellen. Auch die FSP trägt zur Plattform Prevention.ch bei. Zudem werden Gliedverbände, die in der Prävention tätig sind, ermutigt, ebenfalls ein Profil auf der Online-Plattform zu erstellen.
 

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