Wegweisende Entscheide der Ständeratskommission

Berufspolitik
Die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP) begrüsst die sachgerechten und folgerichtigen Anträge der Bildungskommission des Ständerates zum Psychologieberufegesetz (PsyG). Damit können zwei Ziele gleichzeitig erreicht werden: Der Schutz der psychischen Gesundheit und der Schutz vor Täuschung und Irreführung.

Nach dem Bundesrat beantragt auch die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) dem Parlament hohe und zugleich schweizweit gültige Qualitätsstandards für die Psychologieberufe. Zum einen dürfen in Zukunft nur noch qualifizierte Anbieter ihre Leistungen unter der Berufsbezeichnung "Psychologe/Psychologin" vermarkten. Womit auch die Patienten/innen und Konsumenten/innen in der Schweiz den zwingend notwendigen Schutz vor unseriösen und schädlichen "psychologischen" Angeboten erhalten.

Psychologiestudium für Psychotherapeuten
Zum anderen hat die Ständeratskommission auch die sachgerechten und folgerichtigen Entscheide zur (nichtärztlichen) Psychotherapie getroffen: Psychotherapeuten/innen sollen künftig zwingend über einen Hochschulabschluss in Psychologie auf Masterstufe verfügen. Zusammen mit den weiteren gesetzlich vorgesehenen Erfordernissen für die Psychotherapie stellt die Grundausbildung in Psychologie in Zukunft eine hohe Qualität der psychotherapeutischen Versorgung in der Schweiz sicher.

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