Andersartige Sexualität: Paraphile Störungen und compulsive sexual behavior disorder
Beschreibung
Mit der Einführung des ICD-11 konnten zentrale Veränderungen in der Diagnostik sexueller Störungen umgesetzt werden. Dazu gehören eine präzisere Klassifikation paraphiler Störungen sowie die Aufnahme der sog. «Sexsucht» im Sinne der Compulsive Sexual Behavior Disorder (CSBD). Dieser Workshop bietet basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen, klinischer Praxis und fallbasiertem Lernen eine eingehende, klinisch fundierte Auseinandersetzung mit beiden Störungsbereichen – der andersartigen, aber auch der übermässigen Sexualität.
Sexuellen Störungen wird in der psychotherapeutischen Arbeit häufig mit Zurückhaltung begegnet und im Kontext von Anamnese, Diagnostik und der Behandlungsplanung vernachlässigt. Vor diesem Hintergrund bietet das Seminar praxis-orientierte Anleitungen zur Durchführung von Sexualanamnesen, Überlegungen zur Fallkonzeption anhand von Fallbeispielen sowie eine Reflexion von potenziell problembehafteten Gesprächssituationen. Zentrale Grundlage bilden dabei auch Überlegungen zur sexuellen Gesundheit mit Fokus auf die Unterscheidung zwischen funktionalem und problematischem Sexualverhalten.
Weiter werden sowohl zur Paraphilen Störungen als auch zur CSBD die diagnostischen Neuerungen, bestehende Kontroversen, relevante differentialdiagnostische Überlegungen, epidemiologischen Befunde und ätiologischen Modelle vorgestellt. Schliesslich werden Fremdgefährdungsaspekte sowie Möglichkeiten des Risk-Assessments unter ethisch-moralischen Aspekten mit Fokus auf einen sicheren Umgang mit Patient:innen in der klinischen Praxis beleuchtet und reflektiert.
Im Mittelpunkt steht ein integratives und schulenübergreifendes Denken. Die vorgestellten therapeutischen Interventionen orientieren sich an internationalen Empfehlungen sowie praxiserprobten Konzepten.
Literaturangaben werden im Kurs zur Verfügung gestellt.
Sexuellen Störungen wird in der psychotherapeutischen Arbeit häufig mit Zurückhaltung begegnet und im Kontext von Anamnese, Diagnostik und der Behandlungsplanung vernachlässigt. Vor diesem Hintergrund bietet das Seminar praxis-orientierte Anleitungen zur Durchführung von Sexualanamnesen, Überlegungen zur Fallkonzeption anhand von Fallbeispielen sowie eine Reflexion von potenziell problembehafteten Gesprächssituationen. Zentrale Grundlage bilden dabei auch Überlegungen zur sexuellen Gesundheit mit Fokus auf die Unterscheidung zwischen funktionalem und problematischem Sexualverhalten.
Weiter werden sowohl zur Paraphilen Störungen als auch zur CSBD die diagnostischen Neuerungen, bestehende Kontroversen, relevante differentialdiagnostische Überlegungen, epidemiologischen Befunde und ätiologischen Modelle vorgestellt. Schliesslich werden Fremdgefährdungsaspekte sowie Möglichkeiten des Risk-Assessments unter ethisch-moralischen Aspekten mit Fokus auf einen sicheren Umgang mit Patient:innen in der klinischen Praxis beleuchtet und reflektiert.
Im Mittelpunkt steht ein integratives und schulenübergreifendes Denken. Die vorgestellten therapeutischen Interventionen orientieren sich an internationalen Empfehlungen sowie praxiserprobten Konzepten.
Literaturangaben werden im Kurs zur Verfügung gestellt.
Dozierende
de Tribolet-Hardy Fanny
Datum
05.05.2026
- 05.05.2026
Zeit
09:15 - 17:00
Kategorie
Kurs
Seminar
Workshop
Specialities
Psychotherapie
Durchführungsort
Klaus-Grawe-Institut
Grossmünsterplatz 1
8001 Zürich
Schweiz
Grossmünsterplatz 1
8001 Zürich
Schweiz
Online-Angebot
Nein
Region
Zürich
Institution
Klaus-Grawe-Institut
Wheelchair accessible
Yes
Kosten CHF (inkl. MwSt.)
300.00
Fortbildungseinheit
7.00
Languages
Deutsch